Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Magath hält flammendes Plädoyer für den Medizinball

Felix Magath. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

"Beim Magath ist er Schikane, Strafe. Man tut dem Medizinball unrecht,"

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Felix Magath kann mit seinem Spitznamen "Quälix" gut leben. "Mein Weg ging über Arbeit. Bedauerlich ist, dass es nicht mehrere Schubladen sind. Es gibt bei mir, zumindest in Deutschland, nur den Medizinball", sagte der 67-Jährige dem "Standard". Dabei sei der Medizinball "ein wunderbares Trainingsgerät. Beim Magath ist er Schikane, Strafe. Man tut dem Medizinball unrecht", fügte Magath an. Der frühere Profi des Hamburger SV ist beim Unternehmen Flyeralarm Fußballchef und für den Klub Admira Wacker sowie die Kickers Würzburg zuständig. Dass er bei vielen als Relikt aus einer vergangenen Zeit gilt, sieht Magath sehr kritisch. "In dieser Gesellschaft werden Einzelne an den Pranger gestellt. Ohne Sinn und Verstand. Es wird nicht diskutiert, alles ist plakativ", sagte er. Er sei "kein Freund der sozialen Medien. Und dann heißt es, man passt nicht in die Zeit. Ich mache den oberflächlichen Wahnsinn halt nicht mit. Die Inszenierung ist wichtiger als der Fußball, das widerstrebt mir."

Quelle: ntv.de

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