Lothar Matthäus erkennt in einem Wechsel von Jonathan Tah von Bayer Leverkusen zum FC Bayern ein altbekanntes Motiv. "Eigentlich braucht Bayern Tah gar nicht - wenn überhaupt, um Leverkusen zu schwächen", sagte der TV-Experte in einem Interview der "Sport Bild". Laut Medienberichten näherten sich die beiden Klubs nach wochenlangem Stillstand zuletzt wieder an und ein Transfer des Nationalspielers vom Meister zum Rekordmeister steht bevor.
Man habe bei der Europameisterschaft gesehen, wie stabil Dayot Upamecano spielt, "wenn man ihm Vertrauen schenkt", außerdem gebe es noch Minjae Kim, Eric Dier, Hiroki Ito, Josip Stanisic könne ebenfalls innen spielen und "vielleicht bleibt auch noch Matthijs de Ligt", argumentierte Matthäus. Seiner Meinung nach dürfte der Transfer aber ohnehin noch an den Ablöseverhandlungen scheitern. "Leverkusen muss Tah ja nicht verkaufen, ist hier in einer starken Position", sagte er.
