Die wirtschaftliche Notlage der HB Ludwigsburg hat Konsequenzen: Der deutsche Frauenhandball-Meister verliert seinen Startplatz in der Champions League - und wird auch nicht um den deutschen Supercup spielen. In der Königsklasse wird der Double-Gewinner durch Sola HK aus Norwegen ersetzt. Damit ist Deutschland nur mit Borussia Dortmund in der Königsklasse vertreten.
Wie die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Dienstagabend bekannt gab, habe der vom Klub bestellte vorläufige Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich sei. Darüber hinaus kündigte die EHF rechtliche Schritte gegen Ludwigsburg, den Deutschen Handballbund (DHB) bzw. die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) an. Grundlage sind die in den Champions-League-Regularien verankerten Meldekriterien.
Zuvor hatte am Dienstag auch die HBF reagiert: Beim Supercup am 23. August in München trifft nun der THC, Sieger der European League, auf Vizemeister HSG Blomberg-Lippe.
