Bei Per Mertesackers Abschied als TV-Experte durfte auch die berühmte Eistonne nicht fehlen. In Erinnerung an den legendären Wutausbruch des früheren Profis bei der WM 2014 brachte ihm sein damaliger Interviewpartner Boris Büchler ein Kunststoff-Fass ins Münchner Stadion. "Das wird einen tollen Platz finden zu Hause. Wenn es mal wieder hitzig wird, dann kann ich auch ganz tief rein", versprach der künftige DFB-Geschäftsführer Mertesacker am Ende seines letzten Auftritts als ZDF-Fachmann beim Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und Serbien.
Sein Eistonnen-Interview von 2014 ist längst zum Fernseh-Kult geworden. Der nach dem mühsamen 2:1-Achtelfinalsieg in der Verlängerung gegen Algerien sichtlich abgekämpfte Mertesacker geriet bei Büchlers eigentlich harmlosen Fragen schnell in Rage. "Was wollen Sie jetzt von mir?", pampte der damalige DFB-Abwehrhüne und erklärte nach einigen patzigen Antworten: "Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne, und dann werden wir das Spiel in Ruhe analysieren."