FIFA-Boss Gianni Infantino hat die umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-WM verteidigt. "Vielleicht kann der Trainer bestimmte Situationen neu bewerten und bestimmte Fehler korrigieren. Die Spieler bekommen eine kleine Verschnaufpause und kommen dann wieder mit voller Kraft zurück. Nun, ist das unbedingt schlecht? Vielleicht ist es sogar gut", sagte der Schweizer nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im Interview mit SNTV.
Weil die zusätzlichen Pausen nach Meinung vieler Beobachter unter anderem durch zusätzliche Werbemöglichkeiten zweckentfremdet werden, ist eine Debatte über die Sinnhaftigkeit entbrannt. Infantino betonte aber, dass der Fußball-Weltverband durch die von den Sendern geschalteten Werbepausen keine zusätzlichen Einnahmen erziele, da die Verträge bereits vor der Einführung dieser neuen Regel abgeschlossen worden seien. Die Trink- und Verschnaufpausen verbessern nach Ansicht des 56-Jährigen auch die Spielqualität: "Wir haben noch nie erlebt, dass 90 Minuten in einem Turnier wie diesem mit einer solchen Intensität gespielt wurden."
