Die Formel-1-Teams, das Formel-1-Management und der Automobil-Weltverband FIA haben sich auf eine schrittweise Leistungssteigerung des Verbrennungsmotors geeinigt. In zwei Stufen wird der Verbrenner-Elektro-Split bis 2028 auf das Verhältnis 60:40 angepasst, wie die FIA bekannt gab." Die FIA trägt die Verantwortung, die Zukunft der Meisterschaft zu sichern, und diese Anpassungen sind Teil dieser Verpflichtung", sagte FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem: "Durch die Zusammenarbeit werden wir die Zukunft unseres Sports gestalten und Fans weltweit begeistern."
Der Verband teilte mit, die Änderungen "sollen Probleme im Zusammenhang mit dem Energiemanagement und den Eigenschaften des Kraftstoffflusses beheben und das Qualifying dynamischer gestalten, ohne die durch das neue Reglement geförderten spannenden Rennen zu beeinträchtigen". Einige Hersteller, darunter Mercedes und Red Bull Powertrains, hatten bereits für 2027 größere Veränderungen gefordert, letztlich wurde offenbar ein Kompromiss geschlossen, um auch den Gegenparteien - darunter der deutsche Neueinsteiger Audi - entgegenzukommen.
Zur Saison 2026 hatte die Formel 1 ihre Hybrid-Antriebe revolutioniert und den Elektro-Anteil an der Leistung auf beinahe 50 Prozent erhöht. In der Praxis führte dies allerdings zu Problemen, die Fahrer mussten angesichts des hohen Strombedarfs während einer Runde teilweise auf Vollgas verzichten, um die Batterie während der Fahrt zu laden.