Der Sport-Tag

Mronz soll neuer DOSB-Boss werden

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05.10.2026 | 17:02 Uhr

IOC-Mitglied Michael Mronz soll auf Empfehlung einer Findungskommission als Nachfolger von Thomas Weikert als neuer Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds kandidieren. "Die Spitzenverbände und die Landessportbünde haben diesen Vorschlag beraten und sich darauf verständigt, ihre Beratungen nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 30. Oktober 2026 fortzusetzen", hieß es in einer Mitteilung. 

Eine Verständigung auf einen gemeinsamen Kandidaten sei damit aber nicht verbunden, hieß es weiter. Als möglicher Gegenkandidat von Mronz wird der Präsident der Deutschen Triathlon Union, Martin Engelhardt, gehandelt. "Die Vertreter der Landessportbünde und der Spitzenverbände haben sich verständigt, bis Ende der Bewerbungsfrist am 30.10.2026 weitere Perspektiven einzubeziehen und bis dahin seitens der Verbändesäulen keine Empfehlung für das Präsidentenamt auszusprechen", sagte Jürgen Scholz, Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg sowie Sprecher der Landessportbünde und Koordinator der Findungskommission.

Der 59 Jahre alte Sportmanager Mronz bringt durch seine Rolle im Internationalen Olympischen Komitee ein großes Netzwerk mit, das der Münchner Bewerbung um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 im internationalen Wettstreit helfen könnte. Mronz gilt schon länger als Favorit auf das Amt, hatte aber bislang eine Bewerbung offen gelassen. Stattdessen verwies er auf eine Findungskommission, die sich auf Initiative der Sprechergruppe der Spitzenverbände und ohne direkte Beteiligung des DOSB gegründet hatte. 

Verwendete Quelle: ntv.de