Roberto Mancini hat seine zweite Amtszeit als italienischer Fußball-Nationaltrainer mit einer Entschuldigung begonnen. 2023 zurückzutreten und nach Saudi-Arabien zu gehen, "war ein Fehler und es tut mir leid", sagte Mancini während seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch.
"Das Schicksal" gebe ihm jedoch nun "die Chance, es wiedergutzumachen: Es ist, wie wenn man die Frau seines Lebens verliert." Der 61-Jährige hatte Italien 2021 zum EM-Titel geführt, fünf Jahre später ist er im heillosen Chaos der Retter in der Not.
Mancini steht nun der erfahrene Claudio Ranieri als Sportdirektor zur Seite. Der Auftrag an das Duo ist eindeutig: "Wir spüren den Druck. Wir haben die Qualifikation für die letzten drei Weltmeisterschaften verpasst - und das verdient", sagte der stark in der Kritik stehende Verbandspräsident Giovanni Malagò.