
Der brasilianische Fußballstar Neymar muss sich anscheinend auf einen neuen Prozess einstellen. Die Zeitung "El Mundo" berichtet, die Staatsanwaltschaft sei in der Betrugsaffäre erfolgreich in Berufung gegangen, das Gericht habe den Einwänden stattgegeben. Die spanischen Behörden hatten die Ermittlungen wegen Korruption und Verschleierung gegen Neymar ursprünglich Anfang Juli eingestellt.
Bei dem Verfahren geht es um Neymars Wechsel vom FC Santos zum FC Barcelona im Sommer 2013. Ein brasilianischer Investmentfonds hatte geklagt, weil er sich betrogen fühlte. Barça gab die Ablösesumme mit 57,1 Millionen Euro an. Tatsächlich soll der Wechsel aber 83 Millionen Euro gekostet haben. Der Fonds hielt damals 40 Prozent der Transferrechte an Neymar und erhielt einen dementsprechenden Anteil.