Russische Eiskunstläufer können als neutrale Athleten ab der kommenden Saison wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Das gab die Internationale Eislaufunion (ISU) bekannt und hob damit das seit Februar 2022 bestehende Verbot für Aktive sowie Offizielle auf. Neben den Russen können auch Sportlerinnen und Sportler aus Belarus trotz des seit knapp viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter neutralem Status - also ohne staatliche Symbole wie Nationalflaggen, Nationalkleidung und Nationalhymnen - bei Weltmeisterschaften und Grand-Prix-Wettbewerben starten. Voraussetzung ist, dass die Athletinnen und Athleten "zu keinem Zeitpunkt seit Februar 2022 diesen Krieg aktiv und öffentlich unterstützt haben".
Bei seiner Entscheidung habe der Weltverband die Entwicklungen in der gesamten Olympischen Bewegung berücksichtigt, hieß es in der Mitteilung. Zuvor hatten bereits andere Sportverbände die Ausschlüsse der Russen und Belarussen aufgehoben.