Der Sport-Tag

"Papa, wollen wir Fußball spielen?": Brasiliens Pechvogel meldet sich emotional

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08.07.2026 | 15:16 Uhr

Bruno Guimarães hat sein Schweigen gebrochen. Drei Tage nach Brasiliens Ausscheiden gegen Norwegen und dem verschossenen Elfmeter beim Stand von 0:0 veröffentlichte der Mittelfeldspieler einen langen und emotionalen Brief in den sozialen Medien. Darin übernimmt er die volle Verantwortung, gesteht, den "größten Schmerz" seiner sportlichen Karriere erlebt zu haben - und enthüllt den Moment, der ihm half, sich zu erholen.

"Ich habe diese Nachricht so oft geschrieben und wieder gelöscht, dass ich die Zahl nicht mehr weiß", begann der Mittelfeldspieler von Newcastle, bevor er erklärte, warum er sich gezwungen sah, sich zu Wort zu melden. "Ich war immer bei den Siegen da, deshalb ist es nur fair, jetzt aufzutauchen und mich nicht zu verstecken, um mit euch in der Niederlage zu sprechen."

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Der Brasilianer gibt zu, dass ihn der verschossene Elfmeter nach der vernichtenden Niederlage von Ancelottis Mannschaft tief getroffen hat. "Der Fußball, der mir alles gegeben hat, was ich habe, ist nun auch für den größten Schmerz meiner 28 Lebensjahre verantwortlich. Den Elfmeter zu verschießen und im Achtelfinale auszuscheiden, ist hart, es ist sehr schmerzhaft, es tut sehr weh, aber es ist nur ein weiteres Hindernis, das ich überwinden muss. Der Fußball hat mir alles gegeben, was ich habe, aber er hat mir auch den größten Schmerz meiner 28 Jahre zugefügt."

Am bewegendsten ist jedoch seine Erinnerung an den Moment seiner Heimkehr. "Das Unglaublichste war, nach dem traurigsten Tag meines Lebens nach Hause zu kommen, und das Erste, was meine Kinder nach dem Aufwachen sagten, war: 'Papa, wollen wir Fußball spielen?'" Ein Satz, der ihm, wie er erklärt, verdeutlichte: "Egal ob es gute oder schlechte Tage gibt, Fußball wird immer meine große Leidenschaft bleiben." Guimarães stellt außerdem klar, dass er sich nicht verstecken will. "Ich übernehme die Verantwortung, wie immer, und daran wird sich nichts ändern."

Verwendete Quelle: ntv.de