Der Sport-TagPorsche bekommt keine Flügel: Red Bull lässt F1-Deal wohl platzen
Mit seinem Sieg beim Heimrennen in Zandvoort hat Max Verstappen am Sonntag den nächsten Schritt zur Verteidigung seines WM-Titels in der Formel 1 gemacht. Bei einem langfristigen Projekt seines Rennstalls Red Bull gibt es derweil offenbar Neuigkeiten. Die Zusammenarbeit mit Porsche ist wohl vorerst vom Tisch.
Wie "Sport1" berichtet, sind die Verhandlungen zwischen dem F1-Team und dem Auto-Hersteller aus Stuttgart geplatzt. Der TV-Sender zitiert Red-Bull-Motorsportchefberater Helmut Marko, der den Bericht bestätigte.
"Porsche wird kein Anteilseigner bei uns werden. Wir haben alle Möglichkeiten, auch eigene Motoren zu bauen", so der 79-Jährige. Noch vor der Sommerpause hatte es lange danach ausgesehen, dass eine Einigung nur noch eine Frage der Zeit sei. Es war im Gespräch, dass Porsche 50 Prozent der Chassis-Werke des österreichischen Rennstalls übernimmt und auch in der Motorenproduktion mit Red Bull zusammenarbeitet.
Doch der Wind hat sich offenbar gedreht. Dem "Sport1"-Bericht zufolge sei eine Kooperation letztlich an der konkreten Kompetenzverteilung und am Geld gescheitert. Porsche habe nämlich darauf gedrängt, in zentralen Fragen die Entscheidungsgewalt innezuhaben. Red Bull wollte derweil keine allzu große Macht abgeben.