Der Sport-Tag

Red-Bull-Rolle: DFB-Landesverbände schlagen Klopp-Alarm

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12.07.2026 | 05:21 Uhr

Jürgen Klopps Vertragsunterschrift als neuer Fußball-Bundestrainer steht bevor - aber bei den DFB-Landesverbänden gibt es durchaus Bedenken. SID-Informationen zufolge wären mehrere Verbandspräsidenten nicht damit einverstanden, dass Klopp auch als Bundestrainer Markenbotschafter für Red Bull bleibt. Dies ist laut Medienberichten derzeit die präferierte Lösung, um bei der Auflösung von Klopps Vertrag als Fußballchef des Red-Bull-Imperiums (bis 2029) eine millionenschwere Ablöse zu sparen. Auch der Umgang des DFB mit den Finanzen wird in den Landesverbänden teils sehr kritisch gesehen. Der DFB und Klopp haben in New York Einigkeit über "Eckpunkte eines potenziellen Vertrages" erzielt.

DFB und Klopp einig - Wie es jetzt weitergeht

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Uwe Döring sprach ausdrücklich als Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV), nicht als Mitglied von DFB-Gremien. "Als Fußballfan und Mitglied des FC St. Pauli habe ich Klopps Engagement bei Red Bull nie verstanden, Geld kann es ja eigentlich nicht mehr sein", sagte Döring. "Aber vielleicht liege ich da auch falsch, dieser ganze Irrsinn bei Trainergehältern und Abfindungen, die auch bei Nichtleistungen gezahlt werden, stößt mich nur noch ab. Hoffentlich wird die Schraube nicht überdreht, es wenden sich jetzt schon viele ab."

Sorgen werden bezüglich Klopps Unabhängigkeit geäußert. Was, wenn der neue Bundestrainer plötzlich fünf Spieler von RB Leipzig beruft? Diese "zu enge Verzahnung", wie es ein Funktionär benannte, hatte bereits der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger in der FAS als "völliges No-Go" bezeichnet. Sprecher Thomas Kessen vom Fan-Verband "Unsere Kurve" sah in einer fortgesetzten Werbe-Rolle im SID-Gespräch "einen Kniefall vor dem Kapital".

Verwendete Quelle: ntv.de