Der Sport-TagRiesiges Bündnis warnt bei bei Fußball-WM vor Donald Trump
Mehr als 120 zivilgesellschaftliche Gruppen haben Fans, Spieler, Journalisten sowie andere Reisende vor möglichen "ernsthaften Menschenrechtsverletzungen" bei einem Besuch der Fußball-WM in den USA gewarnt. Da die Regierung von US-Präsident Donald Trump "ihre drakonische Einwanderungs- und menschenrechtsfeindliche Agenda weiter verschärft" habe, seien die genannten Gruppen mehreren Risiken ausgesetzt, hieß es in einer Stellungnahme.
Diese umfassten etwa eine willkürliche Einreiseverweigerung und das Risiko von Verhaftung, Inhaftierung oder Abschiebung. Das Bündnis, dem unter anderem Amnesty International, Reporter ohne Grenzen oder mehrere US-Fangruppen angehören, warnte zudem vor einer Überwachung der Sozialen Medien und Durchsuchungen elektronischer Geräte, vor Unterdrückung der Meinungs- und Protestfreiheit sowie vor "grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung – bis hin zum Tod – im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE".
Das Bündnis sieht neben der US-Regierung und den Austragungsstädten auch die FIFA in der Pflicht. Der Weltverband bekenne sich "zwar verbal zu den Menschenrechten, paktiert aber gleichzeitig mit der Trump-Regierung und gefährdet damit Millionen von Menschen und deren Grundrechte", sagte Jamil Dakwar von der American Civil Liberties Union, es sei "höchste Zeit", dass die FIFA ihren Einfluss nutze. Das Schweigen des Weltverbandes sei jedoch "ohrenbetäubend", ergänzte Mitunterzeichnerin Jennifer Li von Dignity 2026.