Der Sport-TagRussisches NOK-Chef hält Sperre seiner Athleten für übertrieben

Am Montag geht es für den russischen Sport um alles: Kurz vor der Wada-Entscheidung im Fall um Dopingdaten-Manipulationen des Landes hat das Nationale Olympische Komitee mögliche Sanktionen als unangemessen bezeichnet.
Sie seien auch unlogisch und übertrieben, sagte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees in Russland, Stanislaw Posdnjakow, der Agentur Tass zufolge.
Russische Athleten würde heute so oft auf Doping getestet wie nie zuvor in der Geschichte.
Das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur wird auf Grundlage der Empfehlungen der unabhängigen Prüfkommission CRC über Strafen gegen Russland entscheiden. Vorgeschlagen hat die CRC unter anderem eine Sperre der Anti-Doping-Agentur des Landes für vier Jahre. In dieser Zeit dürften nur ausgewählte Athleten Russlands ohne Nationalfahne bei Olympischen Spielen sowie bei internationalen Titelkämpfen an den Start gehen.
Zudem soll das Land in dieser Zeit keine Sportgroßveranstaltungen ausrichten und sich um keine bewerben können.