Der Sport-Tag

Schiedsrichter zoffen sich wegen BVB-Entscheidung

26.02.2023 | 16:11 Uhr

Ex-Schiedsrichter Torsten Kinhöfer hat Referee Martin Petersen für eine VAR-Entscheidung beim Bundesliga-Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund kritisiert. "Für Schiedsrichter gibt es eine eiserne Regel: Ein Foul ist ein Foul - egal, wo es stattfindet. Diese Regel wurde gestern intern gebrochen", schrieb er in seiner Kolumne für die "Bild am Sonntag". Beim 1:0-Sieg des BVB hatte kurz nach der Pause Gäste-Profi Emre Can seinen Gegenspieler Kevin Akpoguma an der Strafraumgrenze berührt. Petersen schaute sich nach einem Hinweis von Video-Assistent Daniel Schlager die Szene nochmals an, gab dann aber Schiedsrichterball und keinen Elfmeter. "Dieses Foul zurückzunehmen, nur weil es nun innerhalb des Strafraumes war, geht überhaupt nicht. Außerhalb Foul, innerhalb kein Foul? Solch eine Regelbeugung geht schon fast in den Bereich eines Regelverstoßes", urteilte Kinhöfer.

Petersen selbst bezeichnete diese Aussage am Sonntag in der Sport1-Fernsehsendung "Doppelpass" als "Quatsch: Für mich ist es eben kein Foulspiel. Es wäre auch außerhalb kein Freistoß gewesen." Weder das Stoßen noch der Fußkontakt habe dafür gereicht, erklärte er.

Verwendete Quelle: ntv.de