Der Sport-Tag

"Schmeckt grundsolide" - Schwimmstar witzelt über Problem-Seine

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Florian Wellbrock trainiert in der braunen Brühe. (Foto: dpa)
07.08.2024 | 10:56 Uhr

Pünktlich vor den olympischen Freiwasserrennen ist die Seine freigegeben worden, und Florian Wellbrock und seine Magdeburger Kollegen nutzten die Chance. "Besser als gedacht", bilanzierte der Tokio-Olympiasieger seinen "ersten Kontakt mit der Seine" am Mittwochmorgen. "Es war so weit alles okay, hat grundsolide geschmeckt", meinte der 26-Jährige, der zusammen mit Oliver Klemet und Leonie Märtens in den Stadtfluss gesprungen war. Doppel-Europameisterin Leonie Beck verzichtete dagegen auf den Kontakt mit der braunen Brühe, die wegen ihrer schlechten Wasserqualität seit Monaten für Diskussionen gesorgt hatte.

Die Bedingungen in der Seine waren besser als zuletzt. Die Bakterienbelastung war "im grünen Bereich", wie DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann dem Sportinformationsdienst bestätigte. Die Strömung wurde in der Flussmitte mit 0,8 Metern pro Sekunde und am Ufer nur mit der halben Geschwindigkeit gemessen. Das Wasser war deutlich wärmer als befürchtet: zwischen 22 und 24 Grad. "Die Wassertemperatur ist auch stimmig", meinte Wellbrock, "und jetzt nach dem Einstieg freue ich mich mehr auf das Rennen als vorher."

Verwendete Quelle: ntv.de