Der Sport-Tag
10. Juli 2026
23:26 Uhr

Norwegen verzeichnet eklatanten Mangel vor dem WM-Knaller

Norwegische Kommunen und Veranstalter suchen vor dem WM-Viertelfinale der Fußball-Nationalmannschaft gegen England händeringend nach Großbildschirmen. Viele Gemeinden und Unternehmen wollten das Spiel am Samstag vor großem Publikum zeigen, fänden aber kaum noch Geräte dafür, berichteten skandinavische Medien. 

Er könne sich vor Anrufen kaum noch retten, sagte Morten Reffhaug von der Firma To-Be-More in Lier dem norwegischen Sender NRK. Die Sender DR und SVT meldeten, Veranstalter hätten sich bereits an Firmen in Dänemark und Schweden gewandt. Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland fordert am Samstag (23 Uhr/MagentaTV und auf ntv.de im Liveticker) in Miami England - es ist das erste WM-Viertelfinale ihrer Historie.   

Reffhaug sagte, nach dem Sieg der Norweger gegen Brasilien habe er bis tief in die Nacht Anfragen wegen Großleinwänden erhalten. Doch jetzt sei alles ausgebucht, Nachschub könne er nicht beschaffen und auch die Konkurrenz habe keine Geräte mehr frei. Der Chef des Unternehmens Lydteamet in Bodø, Kristoffer Haukås, sagte, viele hätten mit so einem Problem schlicht nicht gerechnet und jetzt sei die Zeit knapp.

22:25 Uhr

Werder Bremen schnappt sich WM-Keeper

Der Kader von Werder Bremen wächst weiter. Der Fußball-Bundesligist hat den österreichischen Nationaltorhüter Alexander Schlager verpflichtet. Damit sei das Torwartteam komplettiert, teilte der Klub mit. Schlager, zuletzt noch bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz, kommt von Red Bull Salzburg. Eine Vertragslaufzeit nannte Werder nicht.

"Wir freuen uns, dass wir mit Alexander einen weiteren starken Keeper für uns gewinnen konnten. Wir sind davon überzeugt, dass er sich sportlich und charakterlich sehr gut in unser Team einfügen wird. Wir gehen damit mit einem sehr starken Torwartteam in die Saison, das sich immer wieder gegenseitig herausfordern wird", sagte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder. 

21:22 Uhr

Bitter für DFB-Nachwuchs: Volleytor entscheidet EM-Finale

Die deutschen U19-Juniorinnen müssen weiter auf den ersten EM-Titel seit 15 Jahren warten: Im Finale von Sarajevo unterliegt das DFB-Team Seriensieger Spanien. Das entscheidende Tor fällt nach einer Ecke.

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Bitter für DFB-Nachwuchs: Volleytor entscheidet EM-Finale

21:02 Uhr

Belgien-Star verletzt sich beim Aufwärmen vor Viertelfinal-Knaller

Belgien muss im WM-Viertelfinale gegen Spanien auf seinen Kapitän Youri Tielemans verzichten. Der Mittelfeldspieler von Aston Villa verletzte sich beim Aufwärmen und wäre ansonsten in der Startelf aufgelaufen. Statt Tielemans läuft Hans Vanaken auf.

Für die Roten Teufel ist das bereits der zweite Ausfall im Mittelfeld. Für Amadou Onana ist die WM bereits mit dem Achtelfinale gegen die USA beendet gewesen. Der 24-Jährige hatte sich bei der Partie einen Kreuzbandriss zugezogen. Für Onana startet Kevin De Bruyne

20:25 Uhr

Klopp sorgt für Begeisterung bei den WM-Stars 

Jürgen Klopp ist der Wunschkandidat des DFB für den Posten des Bundestrainers. Der Erfolgscoach genießt nicht nur in Deutschland höchstes Ansehen, sondern wird bei der WM auch von allerhand Stars am Rande der Spiele freudig empfangen. 

19:50 Uhr

Schweiz muss im Duell gegen Messi auf Offensivstar verzichten

Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinale gegen Weltmeister Argentinien ohne Shootingstar Johan Manzambi auskommen. "Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu", sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3 Uhr MESZ/MagentaTV und auf ntv.de im Liveticker) in Kansas City.

Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte schon im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 i. E.) wegen einer Knieprellung gefehlt. Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze des Turniers und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Sein Ausfall schmerze "extrem", so Yakin: "Das war ein Schockmoment. Er hatte das Momentum auf seiner Seite." Die Schweizer werden dies "als Team auffangen".

19:26 Uhr

Jetzt live: DFB-Team droht Final-Niederlage - und die Zeit läuft davon

Die deutschen U19-Juniorinnen kämpfen in Bosnien-Herzegowina um den EM-Titel, der Traum droht ganz kurz vor dem Triumph zu zerplatzen: Das Team liegt gegen Spanien in der 2. Halbzeit 0:1 zurück.

Verfolgen Sie die heiße Endphase jetzt live!

19:12 Uhr

Politik träumt vom olympischen Medaillenregen

Mehr Medaillen per Gesetz - und die am liebsten bei Olympischen Spielen vor der eigenen Haustür. Der Deutsche Bundestag hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das langerwartete Sportfördergesetz beschlossen. Vorausgegangen war dem Vorhaben der schwarz-roten Koalition eine Dekade an Reformbemühungen rund um den organisierten Sport begleitet von stetigen Enttäuschungen und anhaltendem Abwärtstrend bei internationalen Großereignissen.

Von dem Beschluss, der offiziell den Titel "Gesetz zur Regelung der Förderung des Spitzensports und weiterer Maßnahmen gesamtstaatlicher Bedeutung im Sport sowie zur Errichtung der Spitzensport-Agentur" trägt, erwartet die Regierung nicht weniger als einen "echten Paradigmenwechsel". Immerhin träumt die Politik gemeinsam mit dem DOSB von Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 in Deutschland - und dafür müssen heute die Weichen gestellt werden.

"Ich bin überzeugt: Dieses neue Kapitel wird ein Erfolgskapitel für den deutschen Spitzensport", sagte Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt: "Wir stärken die Unabhängigkeit sportfachlicher Entscheidungen, rücken den Leistungsgedanken wieder konsequent in den Mittelpunkt und geben unseren Athletinnen und Athleten eine starke Stimme. Gleichzeitig verankern wir Good Governance und den Schutz vor interpersonaler Gewalt als wesentliche Grundlagen der Spitzensportförderung." 

18:31 Uhr

Jesus soll jetzt Portugal retten

Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft hat nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Roberto Martinez Wunsch-Nachfolger Jorge Jesus präsentiert. "Heute beginnt eine neue Reise. Herzlich willkommen in der Nationalmannschaft, Herr Jorge Jesus", schrieb der Verband in den Sozialen Netzwerken. Die Nachrichtenagentur AFP hatte bereits am Tag zuvor von der Einigung berichtet.

Der 71-Jährige soll einen Vertrag über vier Jahre erhalten, der bis zur nächsten Weltmeisterschaft läuft. 2030 ist Portugal Gastgeber neben Marokko und Spanien. Bis zum vergangen Mai war Jesus, der vor allem in seiner Heimat auf eine umfangreiche Trainerkarriere zurückblicken kann, noch beim saudischen Verein Al-Nassr als Coach aktiv. Dort trainierte er Portugals Kapitän und Superstar Cristiano Ronaldo.

Ob es aber zum Wiedersehen mit dem portugiesischen Rekordnationalspieler kommt, ist unklar. Seine Zukunft in der Landesauswahl ließ der 41-Jährige noch offen - lediglich eine weitere WM hat er bereits ausgeschlossen.

17:44 Uhr

Ex-Bayern-Stürmer beendet Karriere in Nationalmannschaft

Nach dem Aus im Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung "Le Quotidien" aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München. 

"Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft", schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. "Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs."

Er kündigte an, weiter für Senegals Fußball zu arbeiten. "Ich werde meine Erfahrung gerne in den Dienst der Nation stellen, sei es im Trainerstab, auf der Trainerbank oder in den Führungsgremien", meinte er. Aktuell steht Mané noch bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien unter Vertrag. 

17:23 Uhr

Deutsche im "Sprint royal" mittendrin, aber chancenlos

Der belgische Radprofi Tim Merlier hat die siebte Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Der 33-Jährige setzte sich nach 175,1 km in Bordeaux im Massensprint vor Sören Wärenskjold (Uno-X Mobility) und Biniam Girmay (NSN Cycling) durch.

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Tim Merlier holte den Sieg in Bordeaux. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Max Kanter (XDS Astana), am Mittwoch Zweiter in Pau, fuhr auf Rang vier. Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) wurde Sechster. Der Niederländer Olav Koiij (Decathlon-CMA CGM), der zwei Tage zuvor in Pau den ersten "Sprint royal" gewonnen hatte, verpasste die Top Ten.

Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden trägt weiter der Slowene Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG), der am Tag nach seinem eindrucksvollen Solosieg in den Pyrenäen mit dem Hauptfeld ins Ziel kam. Auch auf der achten Etappe, die am Samstag über 180,4 km von Périgueux nach Bergerac führt, ist ein Massenspurt wahrscheinlich.

16:51 Uhr

Revanche gegen Spanien: U19-Junioren träumen vom EM-Titel 

Bei der U19-EM der Männer steht Deutschland im Finale und trifft dort auf Spanien. Das Duell gab es bereits in der Gruppenphase. Nach dem 0:4 will das Team von Christian Wörns jetzt die passende Antwort geben. RTL überträgt das Finale am Samstag (Anstoß: 20 Uhr) im Free-TV.

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U19-Junioren träumen vom EM-Titel

16:16 Uhr

Lipowitz hakt Tour-Stress mit Co-Kapitän ab

Nach der öffentlichen Kritik von Remco Evenepoel an seiner Person ist Radstar Florian Lipowitz bemüht, die Wogen zu glätten. "Wir haben gestern im Bus miteinander geredet. Ich glaube, es ist alles geklärt. Die Stimmung ist gut. Ich würde da jetzt nicht so viel Wert darauf legen", sagte Lipowitz vor dem Start der siebten Etappe der Tour de France der ARD.

Die geteilte Kapitänsrolle der beiden Topfahrer bewertet der Tour-Dritte von 2025 weiter positiv. "Es kann definitiv funktionieren. Es ist noch lang, man muss sturzfrei und gesund durchkommen. Da kann man einfach den Druck von den Fahrern nehmen, und ich bin ganz happy mit der Situation", sagte Lipowitz. "Wir sind noch am Anfang der Tour."

15:47 Uhr

Ehemaliger DFB-Boss Zwanziger warnt vor zu viel Red-Bull-Macht

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger mahnt bei einer Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer eine strikte Trennung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull an. "Bundestrainer haben auch früher schon Geld verdient. Da gab es immer Refinanzierungen über DFB-Sponsoren. Aber es muss doch eine Harmonie der DFB-Sponsoren mit den Sponsoren des Bundestrainers bestehen", sagte der 81-Jährige in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Hier sei aber ein Unternehmen, das viel in den Sport investiert, was er anerkenne. "Aber Red Bull will Macht gewinnen in den Sport hinein. Durch eine Person mit der neben dem Präsidenten wichtigsten Funktion im deutschen Fußball, vielleicht sogar die allerwichtigste."

Klopp hätte dann zwei Loyalitäten: "Einerseits will Red Bull mit ihm Geld verdienen, andererseits soll er als Bundestrainer die möglichst optimale Leistung für den deutschen Fußball erbringen", meinte er weiter. "Sollte sich dies bewahrheiten, ich kann das noch nicht glauben, wäre es ein völliges No-Go."

14:54 Uhr

Khedira heuert bei Mourinho an und gibt TV-Job auf

Sami Khedira gehört ab sofort zum Trainerstab von Starcoach José Mourinho bei Real Madrid. Der Weltmeister von 2014 kehrt damit gut fünf Jahre nach seinem aktiven Karriereende zurück in den Profifußball - und das gleich bei einem der schillerndsten Vereine der Welt. Seinen Job als TV-Experte beim Bezahlsender DAZN gibt er dafür auf. Fotos auf der Webseite des spanischen Rekordmeisters zeigen ihn mit Mourinho und drei weiteren Mitgliedern des Trainerstabs.

"Die Aufgabe bei Real Madrid bietet mir nun die Möglichkeit, den nächsten Schritt in meiner sportlichen Laufbahn zu gehen", sagte Khedira laut Mitteilung von DAZN. Für den 39-Jährigen kommt es zum Wiedersehen mit einem seiner prägenden Trainer: Mourinho hatte den Mittelfeldspieler 2010 vom VfB Stuttgart nach Madrid geholt.

Zusammen gewannen die beiden die spanische Meisterschaft, den Pokal sowie den Supercup. Ein Jahr nach Mourinhos Weggang 2013 triumphierte Khedira unter dem neuen Real-Trainer Carlo Ancelotti zudem in der Champions League.

14:03 Uhr

Argentinien-Legende zerpflückt Verschwörungstheorien

Fußball-Legende Mario Kempes hat sich in die Diskussion um eine angebliche Bevorzugung der argentinischen Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der WM eingeschaltet. "Die Verlierer werden immer jammern", sagte der mittlerweile 71 Jahre alte Weltmeister von 1978 - in Argentinien - dem Sender TyCSports. "Und um zu glauben, dass man dir eine Weltmeisterschaft schenkt, muss man schon sehr, sehr ... sein", meinte Kempes. 

Vor allem im Internet kursieren Spekulationen, dass der Titelverteidiger, der am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) im Viertelfinale des XXL-Turniers in Kansas City gegen die Schweiz antreten muss, bevorzugt würde. Dazu trugen Szenen bei wie das Foul von Messi im ersten Spiel. Er trat in der Partie gegen Algerien mit der Sohle Richtung Achillessehne von Aïssa Mandi. Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung, danach schoss Messi noch zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner.

13:09 Uhr

"Größer gemacht, als es war": Machtwort von Teamchef denk soll Tour-Ärger beenden

Nach der 6. Etappe der Tour de France machte Remco Evenepoel seinem Ärger über Teamkollege Florian Lipowitz Luft. Die Mannschaft gibt sich im Nachhinein betont gelassen. Teamchef Ralph Denk wollte im Podcast "Inside Red Bull-Bora-Hansgrohe" den Ärger des Belgiers über aus seiner Sicht fehlende Hilfe seines deutschen Co-Kapitäns nicht überbewerten - und erklärte die Causa für beendet. "Die beiden Jungs haben darüber gesprochen. Da ist jetzt nichts Großes", sagte er.

Beide hätten zusammen gegessen und gelacht. Das deckt sich mit dpa-Informationen. Über den Vorfall kann offenbar intern schon gescherzt werden. Der 26 Jahre alte Evenepoel ist bekannt dafür, direkt nach Etappen mitunter hitzig zu reagieren, sich dann aber wieder zu beruhigen. 

"Das Thema wird größer gemacht aktuell, als es in Wirklichkeit war", sagte Denk. Eine Sprachbarriere habe bei der Uneinigkeit eine Rolle gespielt, das Ganze sei "auch im Eifer des Gefechts" passiert. "Das war nach über 180 Kilometern Bergetappe", fügte der 52-Jährige hinzu.

12:08 Uhr

Marokko-Fans eskalieren und verletzen Polizisten

Nach der Niederlage von Marokko bei der Fußball-WM im Viertelfinale gegen Frankreich werden einige Fußballfans in Düsseldorf und in London aggressiv. Es kommt zu Ausschreitungen, bei denen auch Polizisten verletzt werden. In Paris bleibt es dagegen weitestgehend friedlich.

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Marokko-Fans eskalieren und verletzen Polizisten

10:52 Uhr

Exklusiv: Watzke und Neuendorf auf dem Weg zum Klopp-Gipfel

Nach exklusiven RTL/ntv-Informationen fliegen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke um 10:55 Uhr von Frankfurt nach New York, um die Zukunft des Bundestrainer-Postens zu klären. Mit dem Lufthansa-Flug LH400 trifft die DFB-Delegation um 13:35 Uhr Ortszeit am John F. Kennedy International Airport in New York ein. Noch am selben Tag können Gespräche zwischen Watzke, Neuendorf, Jürgen Klopp und dessen Berater Marc Kosicke geführt werden.

10:24 Uhr

Was Klopp und Mbappé nach dem Spiel besprochen haben

Nach Frankreichs Einzug ins WM-Halbfinale kommen Upamecano, Konate und Mbappé zum Team von Magenta TV. Klopp erzählt daraufhin, worüber er sich direkt nach dem Spiel mit Mbappé unterhalten hat.

09:50 Uhr

WM-Streit eskaliert: Belgischer Verteidiger darf nicht spielen

Aufgrund eines Disputs zwischen dem belgischen Nationalteam und Arbeitgeber Sporting Lissabon darf Verteidiger Zeno Debast offenbar nicht im WM-Viertelfinale gegen Spanien spielen. In einem Statement erklärte der belgische Verband, dass der portugiesische Klub Debast als "nicht spielbereit" erklärt habe.

Demnach habe Sporting dem Spieler erklärt, dass er noch nicht für einen Einsatz bereit sei. Diese Einschätzung weiche "von der unseres medizinischen Stabes ab", erklärte der belgische Verband laut "The Athletic".

Vor dem Viertelfinale soll ein Treffen zwischen dem Klub und Verband stattfinden, um die Fitness des Innenverteidigers zu bewerten. Bislang kam Debast noch zu keinem WM-Einsatz. Seine Verletzung am Oberschenkel hatte er sich noch bei Sporting zugezogen. Aktuell trainiert er individuell.

09:03 Uhr

Anders als bei Balogun: FIFA zeigt keine Gnade mit Englands WM-"Sünder"

Bayer Leverkusens Jarell Quansah wäre erst in einem möglichen WM-Endspiel der englischen Fußball-Nationalmannschaft wieder spielberechtigt. Nach seiner Roten Karte im Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) sperrte der Weltverband FIFA den Defensivspieler für zwei Spiele. Damit zeigte sich die FIFA deutlich weniger gnädig als beim US-Amerikaner Folarin Balogun, der trotz vorheriger Roter Karte im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) spielen durfte, was weltweit für große Empörung gesorgt hatte.

Quansah hatte gegen Mexiko wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen - allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters. Das Team von Trainer Thomas Tuchel trifft am Samstag (23 Uhr/MagentaTV sowie im Liveticker ntv.de) im Viertelfinale auf Norwegen.

08:27 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

07:52 Uhr

Nach Marokkos WM-Aus kippt in Düsseldorf die Stimmung

Nach Marokkos WM-Aus im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Frankreich ist es in Düsseldorf zu Ausschreitungen gekommen, bei denen drei Polizisten verletzt wurden. Etwa 1500 Fußballfans hätten sich in der Nähe des Hauptbahnhofs versammelt. "Anfangs war die Stimmung gut, aber dann ist sie gekippt und aggressiv geworden", sagte eine Polizeisprecherin.

Aus einer Gruppe von Menschen seien Böller und Glasflaschen gezielt auf Polizisten geworfen worden. Zwei Männer wurden festgenommen und kamen ins Polizeigewahrsam. Die Polizei sei mit einem größeren Aufgebot vor Ort gewesen und habe diverse Strafanzeigen gefertigt. Einer der verletzten Beamten sei nicht mehr dienstfähig gewesen.

07:11 Uhr

MMA-Event: Anschlagspläne zu Trumps Geburtstag

Wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsport-Event am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump sind acht Männer angeklagt worden. Eine Grand Jury in Columbus legt ihnen Verschwörung zur Unterstützung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied zur Last, wie das Justizministerium mitteilte. Damit droht den Männern eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Die Verdächtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Kampfsport-Event einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten Scharfschützen demnach "hochrangige Ziele" in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Zuvor hatten die Ermittler von sieben Festnahmen berichtet, diese Woche sei eine weitere im Bundesstaat West Virginia dazugekommen. Der 21-Jährige war demnach als Scharfschütze vorgesehen.

An Trumps 80. Geburtstag hatten in einer eigens vor dem Weißen Haus errichteten Arena Käfigkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) stattgefunden. Trump gilt als Fan von Mixed Martial Arts. Neben dem Präsidenten und seiner Familie zählten auch mehrere Kabinettsmitglieder zu den Gästen.

06:23 Uhr

Spaniens Coach spricht Klartext zu Lamine Yamal

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente erwartet von Jungstar Lamine Yamal im Viertelfinale der WM gegen Belgien eine Leistungssteigerung. "Er hat unglaubliches Potenzial, aber wir haben den besten Lamine noch nicht gesehen", sagte er vor dem Spiel am Freitag in Los Angeles (21 Uhr, ZDF und MagentaTV sowie im Liveticker bei ntv.de). Der 19-Jährige kam bei fünf Einsätzen erst auf einen Treffer, beim 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Mit der Einstellung Yamals hätten die bislang eher unauffälligen Auftritte aber nichts zu tun, versicherte de la Fuente. "Seine Motivation ist hoch, man muss ihn sogar zurückhalten", sagte er. Klar sei: Dass Yamal sein Können zeige, "das muss noch kommen". Aber, ergänzte Spaniens Trainer, er gehe davon aus, dass dies nur eine Frage der Zeit sei: "Er wird performen."

Die Rolle des Favoriten gegen Belgien wies de la Fuente, dessen Mannschaft bei der WM bislang kein Gegentor kassiert hat, nicht von sich. "Ich habe keine Angst davor, Favorit zu sein", sagte er, "aber es gibt keine Favoriten, es kann im Spiel immer etwas passieren, dass das ändert." 

05:56 Uhr

Mbappe vergibt Elfer - und bekommt seine Wiedergutmachung

Frankreich und Marokko liefern sich im WM-Viertelfinale ein ungleiches Duell. Die Superstars der Équipe Tricolore dominieren die Partie nach Belieben und lassen den Atlas-Löwen gar keine Chance. Dabei vergibt Superstar Mbappé sogar einen Strafstoß. 

05:04 Uhr

WM-Stimmung gegen Belgien droht böse zu kippen

Vor dem WM-Viertelfinale gegen Spanien macht sich Belgiens Trainer Rudi Garcia nach eigenen Worten keine Sorgen wegen einer möglicherweise feindseligen Stimmung im Stadion gegen sein Team. Belgien hatte im Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft Co-Gastgeber USA mit 4:1 besiegt, nachdem es viel Wirbel um die zur Bewährung ausgesetzte Rote Karte für US-Profi Folarin Balogun gegeben hatte.

"Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein", sagte Garcia vor dem Duell im Los-Angeles-Stadion (21 Uhr, Magenta TV und ZDF sowie im ntv.de-Liveticker). "Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird, aber es sind nicht die Zuschauer, die Tore schießen. Wir spielen gegen Spanien."

Garcia lobte Europameister Spanien. "Wir spielen gegen einen der Favoriten. Wir kennen die Stärken der einzelnen Spieler. Sie sind die besten im Ballbesitz. Sie haben noch kein Tor kassiert in diesem Turnier", sagte er - und es sei an der Zeit, das zu ändern. "Jeder spricht davon, dass wir nach Hause fahren. Aber das Spiel muss erst noch gespielt werden." Mit Ausnahme des verletzten Mittelfeldspielers Amadou Onana seien alle Profis einsatzfähig, sagte Garcia.