Der Sport-Tag
10. Juli 2026
08:27 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

07:52 Uhr

Nach Marokkos WM-Aus kippt in Düsseldorf die Stimmung

Nach Marokkos WM-Aus im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Frankreich ist es in Düsseldorf zu Ausschreitungen gekommen, bei denen drei Polizisten verletzt wurden. Etwa 1500 Fußballfans hätten sich in der Nähe des Hauptbahnhofs versammelt. "Anfangs war die Stimmung gut, aber dann ist sie gekippt und aggressiv geworden", sagte eine Polizeisprecherin.

Aus einer Gruppe von Menschen seien Böller und Glasflaschen gezielt auf Polizisten geworfen worden. Zwei Männer wurden festgenommen und kamen ins Polizeigewahrsam. Die Polizei sei mit einem größeren Aufgebot vor Ort gewesen und habe diverse Strafanzeigen gefertigt. Einer der verletzten Beamten sei nicht mehr dienstfähig gewesen.

07:11 Uhr

MMA-Event: Anschlagspläne zu Trumps Geburtstag

Wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsport-Event am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump sind acht Männer angeklagt worden. Eine Grand Jury in Columbus legt ihnen Verschwörung zur Unterstützung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied zur Last, wie das Justizministerium mitteilte. Damit droht den Männern eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Die Verdächtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Kampfsport-Event einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten Scharfschützen demnach "hochrangige Ziele" in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Zuvor hatten die Ermittler von sieben Festnahmen berichtet, diese Woche sei eine weitere im Bundesstaat West Virginia dazugekommen. Der 21-Jährige war demnach als Scharfschütze vorgesehen.

An Trumps 80. Geburtstag hatten in einer eigens vor dem Weißen Haus errichteten Arena Käfigkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) stattgefunden. Trump gilt als Fan von Mixed Martial Arts. Neben dem Präsidenten und seiner Familie zählten auch mehrere Kabinettsmitglieder zu den Gästen.

06:23 Uhr

Spaniens Coach spricht Klartext zu Lamine Yamal

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente erwartet von Jungstar Lamine Yamal im Viertelfinale der WM gegen Belgien eine Leistungssteigerung. "Er hat unglaubliches Potenzial, aber wir haben den besten Lamine noch nicht gesehen", sagte er vor dem Spiel am Freitag in Los Angeles (21 Uhr, ZDF und MagentaTV sowie im Liveticker bei ntv.de). Der 19-Jährige kam bei fünf Einsätzen erst auf einen Treffer, beim 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Mit der Einstellung Yamals hätten die bislang eher unauffälligen Auftritte aber nichts zu tun, versicherte de la Fuente. "Seine Motivation ist hoch, man muss ihn sogar zurückhalten", sagte er. Klar sei: Dass Yamal sein Können zeige, "das muss noch kommen". Aber, ergänzte Spaniens Trainer, er gehe davon aus, dass dies nur eine Frage der Zeit sei: "Er wird performen."

Die Rolle des Favoriten gegen Belgien wies de la Fuente, dessen Mannschaft bei der WM bislang kein Gegentor kassiert hat, nicht von sich. "Ich habe keine Angst davor, Favorit zu sein", sagte er, "aber es gibt keine Favoriten, es kann im Spiel immer etwas passieren, dass das ändert." 

05:56 Uhr

Mbappe vergibt Elfer - und bekommt seine Wiedergutmachung

Frankreich und Marokko liefern sich im WM-Viertelfinale ein ungleiches Duell. Die Superstars der Équipe Tricolore dominieren die Partie nach Belieben und lassen den Atlas-Löwen gar keine Chance. Dabei vergibt Superstar Mbappé sogar einen Strafstoß. 

Mbappe vergibt Elfer - und zeigt danach sein ganzes Können

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05:04 Uhr

WM-Stimmung gegen Belgien droht böse zu kippen

Vor dem WM-Viertelfinale gegen Spanien macht sich Belgiens Trainer Rudi Garcia nach eigenen Worten keine Sorgen wegen einer möglicherweise feindseligen Stimmung im Stadion gegen sein Team. Belgien hatte im Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft Co-Gastgeber USA mit 4:1 besiegt, nachdem es viel Wirbel um die zur Bewährung ausgesetzte Rote Karte für US-Profi Folarin Balogun gegeben hatte.

"Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein", sagte Garcia vor dem Duell im Los-Angeles-Stadion (21 Uhr, Magenta TV und ZDF sowie im ntv.de-Liveticker). "Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird, aber es sind nicht die Zuschauer, die Tore schießen. Wir spielen gegen Spanien."

Garcia lobte Europameister Spanien. "Wir spielen gegen einen der Favoriten. Wir kennen die Stärken der einzelnen Spieler. Sie sind die besten im Ballbesitz. Sie haben noch kein Tor kassiert in diesem Turnier", sagte er - und es sei an der Zeit, das zu ändern. "Jeder spricht davon, dass wir nach Hause fahren. Aber das Spiel muss erst noch gespielt werden." Mit Ausnahme des verletzten Mittelfeldspielers Amadou Onana seien alle Profis einsatzfähig, sagte Garcia.