Der Sport-Tag"Sehr, sehr ärgerlich": Verband frustet deutschen Freiwasser-Weltmeister
Freiwasser-Weltmeister Florian Wellbrock hat den Schwimm-Weltverband für seine kurzfristigen Rennverschiebungen bei der WM in Singapur kritisiert. Erst am späten Dienstagabend hatten die Teams erfahren, wann genau die eigentlich für den frühen Morgen sowie Vormittag angesetzten Rennen der Männer und Frauen über zehn Kilometer am Mittwoch stattfinden sollen. Endgültige Klarheit über die neuen Startzeiten am Nachmittag gab es dann sogar erst nach der Analyse weiterer Wasserproben am Mittwochmorgen (Ortszeit).
"Das war schon sehr, sehr ärgerlich. Wir haben wenig Verständnis dafür, dass World Aquatics die Trainer und die Komitees eigentlich mitten in der Nacht über solche Umstände informiert", wurde Wellbrock vom Deutschen Schwimm-Verband zitiert. "Das müssen wir als Sportler dann irgendwo gelassen nehmen. Aber wirklich nachvollziehen kann ich solche Entscheidungen nicht." Wegen schlechter Wasserqualität am Palawan Beach war das Männerrennen einmal, das der Frauen sogar zweimal verschoben worden. Sportlich nahm Wellbrock dadurch keinen Schaden. Er gewann souverän Gold.