Nationalspieler Jamal Musiala blendet die Nebengeräusche bei der Fußball-WM komplett aus. "Sie dürfen mir glauben: Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen", berichtete der 23-Jährige in der "Bild"-Zeitung.
Er könne sich "auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft. Aber ich bleibe bewusst lieber weg von diesen Dingen, die über mich gesagt oder geschrieben werden. Ich fokussiere mich nur auf mich."
Warum? "Für mich ist das Wichtigste, dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen." Was dort für ihn wichtig sei, sage ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann, da brauche es keinen Experten-Rat.
Dass sein früherer Mitspieler Thomas Müller wie dessen Experten-Kollege Jürgen Klopp vor dem WM-Auftakt gegen Curacao (7:1) vorgeschlagen hatte, lieber Deniz Undav als Musiala in die deutsche Startelf zu stellen, hat der Münchner trotzdem mitbekommen. Müller habe ihm eine Nachricht geschickt, sagte Musiala, "und viel Glück gewünscht. Er gibt mir auch manchmal Tipps, aber das machen wir nur, wenn wir uns persönlich sehen."
