Der Sport-TagSiegchance kläglich vergeben: Marokko kündigt nach verlorenem Finale rechtliche Schritte an
Marokko will die von einem Eklat begleitete Heim-Niederlage im Afrika-Cup-Finale gegen Senegal nicht einfach auf sich sitzen lassen. Der marokkanische Fußball-Verband (FRMF) kündigte rechtliche Schritte beim afrikanischen Verband (Caf) und beim Weltverband (FIFA) an.
Damit soll erzwungen werden, dass das Verlassen des Platzes der senegalesischen Mannschaft in der turbulenten Schlussphase der regulären Spielzeit untersucht wird. "Diese Situation hatte erhebliche Auswirkungen auf den normalen Spielverlauf und die Leistung der Spieler", begründete der FRMF seinen Schritt in einer Stellungnahme.
In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte es beim Stand von 0:0 einen aus Sicht des Senegals unberechtigten Elfmeter für den Gastgeber gegeben. Aus Protest waren die Spieler auf Anweisung von Trainer Pape Thiaw in die Kabine gegangen. Kurzzeitig drohte ein Abbruch. Erst nach Intervention des früheren Bayern-Stars Sadio Mané war das Team des Senegals auf den Platz zurückgekehrt. Das Spiel wurde nach fast 20 Minuten Unterbrechung fortgesetzt, Brahim Díaz vergab den Elfmeter mit der letzten Situation der regulären Spielzeit kläglich und es kam zur Verlängerung. Senegal gewann schließlich mit 1:0.