Bei der anstehenden Handball-WM in Frankreich (11. bis 29. Januar) muss das DHB-Team auf Steffen Weinhold verzichten. Der Linkshänder vom THW Kiel fällt wegen einer Sprunggelenkverletzung aus. Er ist nach verletzungsbedingten Absagen von Fabian Wiede und Christian Dissinger und der freiwilligen Auszeit von Martin Strobel bereits der vierte Europameister, der definitiv fehlen wird.
"Für nahezu alle Nationalmannschaften wäre der Verlust solcher Stammkräfte kaum zu verkraften. Aufgrund unserer Leistungsdichte sind wir trotzdem zuversichtlich, diese Ausfälle ähnlich wie bei der Europameisterschaft im vergangenen Januar kompensieren zu können", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.
Zum erweiterten 28er-Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft gehören damit:
Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Dario Quenstedt (SC Magdeburg), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA), Matthias Musche (SC Magdeburg)
Rückraum links: Paul Drux, Steffen Fäth (beide Füchse Berlin), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Finn Lemke (SC Magdeburg), Daniel Fontaine (Frisch Auf Göppingen)
Rückraum Mitte: Simon Ernst (VfL Gummersbach), Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Philipp Weber (HSG Wetzlar)
Rückraum rechts: Holger Glandorf (SG Flensburg-Handewitt), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Jens Schöngarth (Frisch Auf Göppingen), Nicolai Theilinger (HC Erlangen)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL), Johannes Sellin (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Evgeni Pevnov (VfL Gummersbach), Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf), Patrick Wiencek (THW Kiel)