Die Sommerpause ist in der Formel 1 Silly-Season-Zeit und zumindest medial beginnt sich das Fahrerkarussell in der Motorsport-Königsklasse mächtig zu drehen. Im Fahrerlager wird über einen dreifachen Fahrertausch spekuliert, der Aston Martin, Williams und Alpine betreffen würde. Laut Angaben des japanischen Motorsport-Fachportals "Auto Sport Web" wird das große Fahrer-Beben in der Formel 1 nicht bei Max Verstappen beginnen, sondern im Mittelfeld. Im Zentrum dieses Bebens stehen demnach Fernando Alonso (Aston Martin) und Carlos Sainz (Williams).
Dem Bericht zufolge gestaltet sich die Vertragslage bei Alonso ähnlich wie bei Verstappen. Auch der Spanier verfügt angeblich über eine Ausstiegsklausel, die er ziehen kann, weil die sportlichen Minimum-Voraussetzungen in dieser Saison nicht erfüllt wurden. "Auto Sport Web" schreibt von schon laufenden Verhandlungen zwischen dem zweimaligen Weltmeister und seinem Ex-Team Alpine. Es bestehe eine "gute Chance", dass der 45-Jährige seine Karriere bei seinem früheren Arbeitgeber beendet, heißt es. Finanziell möglich machen soll den Deal unter anderem das Luxus-Unternehmen Gucci, das 2027 als neuer Alpine-Titelsponsor einsteigt.
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Weiter heißt es in dem Bericht, Alpine-Chef Flavio Briatore habe Franco Colapinto schon gesagt, er solle sich nach einem neuen Cockpit umsehen. Der junge Argentinier ist derzeit nur von Williams an die Franzosen ausgeliehen. Zum dritten Dominostein in dem Fahrer-Roulette könnte "Auto Sport Web" zufolge Carlos Sainz werden. Er würde bei Aston Martin zum "Top-Kandidaten" werden, sollte Alonso gehen, prognostiziert das Portal.