US-Präsident Donald Trump bleibt bei der Fußball-WM bislang im Hintergrund - und hat seine Ziele dennoch schon erreicht. Zumindest laut Nicholas McGeehan, Direktor der Organisation FairSquare. Trump und dessen Berater wollten durch das Turnier "ihren aggressiven Nationalismus und Rassismus" demonstrieren, sagte McGeehan dem SID. Die FIFA habe ihnen das "ganz eindeutig ermöglicht. Sie haben schon erreicht, was sie erreichen wollten."
McGeehan, der Beschwerde gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der Ethikkommission des Weltverbandes wegen dessen enger Beziehung zu Trump eingereicht hat, verwies auf den somalischen Schiedsrichter Omar Artan, dem die Einreise in die USA verweigert worden war. Infantino habe dies vor dem WM-Start "faktisch verteidigt". Es sei "ziemlich klar, dass die FIFA versucht, das MAGA-Projekt mithilfe der Weltmeisterschaft zu unterstützen".