Der Sport-Tag

Thomas Müller übt Kritik an Joshua Kimmich

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21.06.2026 | 10:05 Uhr

Die deutsche Nationalmannschaft hat nach dem Rückstand gegen die Elfenbeinküste Moral bewiesen und sich so das Ticket für die K.-o.-Phase gesichert. Kritik gab es nach dem 2:1 (0:1) dennoch, etwa an DFB-Kapitän Joshua Kimmich - von seinem langjährigen Mitspieler beim FC Bayern, Thomas Müller.

"Josh muss die Longline-Linie schließen und dann auch aggressiver in den Zweikampf rausstechen", betonte der 36-Jährige in der Analyse bei MagentaTV zur Szene in der 30. Minute. Kimmich, in der Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann als Rechtsverteidiger aufgestellt, hatte das Duell auf dem Flügel gegen Leipzigs Shootingstar Yan Diomande verloren. Dessen Flanke kam gefährlich vor das deutsche Tor, Franck Kessié staubte letztlich ab und ließ die Ivorer jubeln.

Der deutsche Plan sah eigentlich vor, dass der Außenverteidiger bei der Abwehrarbeit Unterstützung aus dem Mittelfeld erfährt - doch BVB-Regisseur Felix Nmecha agierte in dieser einen Situation zu passiv. "Da braucht es dann auch kein Zwei-gegen-eins, wenn das Zwei-gegen-eins nicht ausgenutzt wird", urteilte Müller. Auch sein "MagentaTV"-Kollege Mats Hummels befand: "Das ist ein Zwei-gegen-eins, aber wie Josh und Felix Nmecha es verteidigen, ist es kein Zwei-gegen-eins. Nmecha lässt Josh auf einer Insel."

Verwendete Quelle: ntv.de