Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der "Guardian" sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG, die "Sun" witzelte von einem "traumatisierten" Star-Trainer Guardiola beim Spiel unter dem Motto "Ex and the City".
Für Manchester endete im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandal damit eine lange Siegesserie: Die vergangenen acht Spiele hatte das Team gewonnen. "Wir können aus diesem Abend viel lernen", sagte Guardiolas Nachfolger Enzo Maresca: "Selbst wenn wir gegen die beste Mannschaft Europas zwei Gegentore innerhalb von zwei Minuten kassieren, müssen wir weitermachen. Ich versuche, weiterhin von den Spielern zu lernen, schließlich bin ich erst vor drei Monaten dazugestoßen, aber das Gefühl ist im Moment sehr gut."