DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Investorenpläne des Fußball-Weltverbands FIFA scharf kritisiert. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte Neuendorf in einem Interview mit der Sportschau und dem ZDF.

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Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fürchtet deshalb große Konsequenzen. "Die Akzeptanz der Fans dürfen wir nicht verlieren, aber wir sind auf dem besten Wege, diese Akzeptanz zunichte zu machen. Das halte ich für überaus problematisch und nicht zustimmungsfähig."
Neuendorf habe der Vorstoß "einmal mehr überrascht. Ich bin Mitglied im FIFA-Council. Da erwartet man schon, dass man über so eine gewichtige Entscheidung auch vorab informiert wird", erklärte er: "Das ist so umfassend, darüber muss ja innerhalb der FIFA über Monate, wenn nicht sogar über ein Jahr oder noch länger gesprochen worden sein. Es war nie Thema im Council."