Diese Nachricht dürfte vielen Radsport-Fans überhaupt nicht gefallen: Die Veranstalter der Tour de France wollen das Peloton auf der Schlussetappe im kommenden Jahr französischen Medien zufolge nicht mehr über den Montmartre leiten. Dabei hatte der 130 Meter hohe Berg im Herzen von Paris in den letzten Jahren für ein Spektakel sondergleichen gesorgt.
Wie die französische Zeitung "Le Progrès" berichtet, wird der Montmartre 2027 nicht Teil der Schlussetappe sein. Stattdessen soll auf die altbekannte Streckenführung zurückgegriffen werden. Den Sprintern im Feld dürfte das gefallen. Viele von ihnen hatten sich darüber beschwert, dass die Streckenführung mehr und mehr auf die Klassementfahrer ausgerichtet wird, es zu viele Berg- und andere schwere Etappen und zu wenige Sprintankünfte gibt.
Gleichwohl hatte die neue Streckenführung in den Jahren 2025 und 2026 für unglaubliche Szenen in Paris gesorgt. Im ersten Jahr lieferten sich Tadej Pogacar und Wout van Aert ein episches Duell in den engen Gassen auf dem Montmartre, in diesem Jahr waren es Pogacar und Mathieu van der Poel, die für ein Gänsehaut-Finish sorgten.