Trotz anhaltender Proteste von Lehrkräften kurz vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM sieht die mexikanische Regierung den Auftakt am Donnerstag in Mexiko-Stadt nicht in Gefahr. Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, die Lage sei "unter Kontrolle". Zwar demonstriert ein Flügel der Lehrergewerkschaft CNTE seit Tagen gegen niedrige Löhne und eine umstrittene Rentenreform, aber die Behörden rechnen nicht mit größeren Einschränkungen.
Sollte die Situation rund um den zentralen Platz Zócalo die geplante Fan-Zone beeinträchtigen, stünden Ausweichorte bereit, so Sheinbaum. "Ich werde im gegebenen Moment eine Entscheidung treffen: Entweder wir schauen das Spiel hier, oder ich gehe zu einem der 18 alternativen Orte", betonte die Staatschefin im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Zugleich versicherte sie: "Wir werden ins Stadion gelangen können, und es wird eine sehr schöne Eröffnungsfeier sein." Alle Ticketinhaber könnten ohne Probleme anreisen.
Die Auswahl Mexikos eröffnet die Mega-WM, die auch in den USA und Kanada stattfindet, am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) im Aztekenstadion gegen Südafrika.
