Der Sport-Tag

VAR-(Nicht-)Einsatz bei Pleite in Hoffenheim nervt VfB Stuttgart hart

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12.09.2026 | 20:16 Uhr

Der VfB Stuttgart ärgert sich über einen nicht gegebenen Elfmeter und kritisiert, dass in dieser Szene der Videobeweis nicht zum Einsatz kam. Bei der 1:2-Niederlage in Hoffenheim war Mittelfeldspieler Angelo Stiller Mitte der ersten Hälfte von TSG-Verteidiger Ozan Kabak am Knie getroffen worden. "Das ist ein Foulspiel", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Er habe sich noch auf der Bank die Szene in der Wiederholung angeschaut. "Du siehst sofort, wie sein Knie wegschlackert, und es gibt keine Verzögerung zwischen Schlag und Schmerzempfinden. Er fällt und schreit sofort."

Schiedsrichter Sven Jablonski habe ihm gesagt, die Szene nicht gesehen zu haben. "Dann hat er aber jemanden im Keller, der es für ihn sehen kann. Dann gibt es ja schon auch die Möglichkeit, ihm zumindest die Möglichkeit zu geben, das noch mal neu zu bewerten", monierte Hoeneß.

Die Schwaben wunderten sich insbesondere, dass der VAR dagegen nach einer Szene in ihrem Strafraum zum Einsatz kam. Kurz vor der Halbzeit hatten die Hoffenheimer vergeblich einen Elfmeter gefordert. Jablonski schaute sich die Bilder am Spielfeldrand an und ahndete dann, dass ein Hoffenheimer schon vor einem Stuttgarter den Ball mit der Hand berührt hatte. "Bei dem Handspiel gab es überhaupt nichts zu interpretieren aus meiner Sicht. Da werden alle durcheinandergebracht, nervt dann auch", sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

Verwendete Quelle: ntv.de