Formel-1-Pilot Esteban Ocon hat seinen Rauswurf bei US-Team Haas zum Saisonende auch vor dem Großen Preis der USA mit deutlichen Worten kritisiert und den Verantwortlichen vorgeworfen, dass sportliche Gründe bei ihrer Entscheidung keine Rolle gespielt hätten. Ocon ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Entscheidung seines Noch-Arbeitsgebers Haas, ihn nach der Formel-1-Saison 2026 vor die Tür zu setzen, die falsche ist.
Auf der einen Seite verdiene sein Nachfolger Rafael Câmara zwar den Aufstieg in die Formel 1, weil er in den Nachwuchsserien gezeigt habe, dass er "sehr gut ist. Aber gleichzeitig verdiene ich es nicht, aus der Formel 1 raus zu sein. So einfach ist es", sagte der Franzose. Was genau die Gründe für seinen Rauswurf sind, konnte bzw. wollte Ocon nicht explizit sagen.
"Es gibt viele Umstände, warum ich nächstes Jahr nicht hier [bei Haas] sein werde, aber es sind keine Leistungsgründe", erhob er Vorwürfe gegen den US-Rennstall. Sein Cockpit in der Königsklasse auf diese Art und Weise zu verlieren, "verdiene ich nicht", legte der 30-Jährige nach, der sein Formel-1-Abenteuer damit aber noch lange nicht als beendet betrachtet. "Ich arbeite natürlich an einer Lösung für nächstes Jahr."