Der Sport-Tag

Vogts sieht ein großes Trainer-Problem und rät zu Sammer

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13.07.2026 | 14:06 Uhr

Der frühere Bundestrainer Berti Vogts sieht auch die mangelnde "Qualität der Trainer" als Ursache für den Zustand des deutschen Fußballs und schlägt vor, "den Zugang zum Trainerjob für gestandene Nationalspieler" wieder zu vereinfachen. "Das würde vielleicht locken", schrieb der 79-Jährige in seiner WM-Kolumne für die "Rheinische Post".

Der deutsche Fußball sollte "jedem, dem er so viel ermöglicht hat, am Herzen liegen", meinte Vogts. Es sei "gut und wichtig, dass der DFB möglichst schnell mit Jürgen Klopp einig wird" und den Wunschkandidaten zum neuen Bundestrainer mache. "Ich traue ihm zu, dass er die Wende hinkriegt. Aber er wird es nicht allein schaffen."

Klopp brauche "starke Co-Trainer. Die Idee mit Pep Lijnders gefällt mir, internationale Einflüsse tun uns gut", ergänzte Vogts, zugleich wolle er aber "noch mal auf Matthias Sammer verweisen. Eine starke Persönlichkeit an seiner Seite könnte Klopps Wirken verstärken. Ich weiß, dass Matthias bereit ist, dem DFB zu helfen. Leider sind das nicht genügend frühere DFB-Topspieler. Das ist sehr schade."

Verwendete Quelle: ntv.de