"Feuerwehrmann" Hervé Renard ist auf seiner Rettungsmission mit Tunesien krachend gescheitert. Die Nordafrikaner unterlagen im 1000. Spiel der WM-Geschichte hochverdient 0:4 (0:2) gegen Japan und haben keine Chance mehr auf die K.o.-Runde. Die Adler von Karthago hatten sich nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) von Trainer Sabri Lamouchi getrennt und unter Renard auf die Wende gehofft.
Japan-Traumtor bei Tor-Gala gegen Tunesien

Diese blieb aber aus. Daichi Kamada (4.), Ayase Ueda (31., 84.) mit einem Doppelpack und Junya Ito (69.) trafen in Monterrey zum Sieg für Japan, das nach dem gelungenen Auftakt gegen die Niederlande (2:2) nun vier Punkte auf dem Konto hat und einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale machte. Für die Tunesier steht hingegen schon nach dem zweiten Spieltag das siebte Vorrundenaus bei der siebten WM-Teilnahme fest.
"Es ist schwer. Aber die Spieler haben sich bemüht, sie haben nicht aufgegeben. Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die uns deutlich überlegen war", sagte Renard sichtlich enttäuscht: "Für das dritte Spiel brauchen wir nun ein bisschen Stolz, um es so gut wie möglich zu bestreiten." Zum Abschluss müssen die Tunesier am Donnerstag gegen die Niederlande ran.