Der Sport-TagWarum Nagelsmann nicht zum FC Bayern zurückkehrte
Im Frühjahr 2024 stand Bundestrainer Julian Nagelsmann offenbar vor einer Rückkehr zum FC Bayern. Berater Volker Struth packte nun weitere Details aus. "Ich hatte es in den Eiern und wusste, dass sie noch mal kommen würden - und so war es auch", sagte Struth der "Bild"-Zeitung über das damalige Interesse des FC Bayern. Der 59-Jährige ergänzte: "Max (Eberl, Anm. d. Red.) hat mich angerufen und daraufhin haben Sascha Breese und ich uns mit ihm und Jan-Christian Dreesen in München getroffen."
Nagelsmann selbst sei nie bei den Gesprächen dabei gewesen. Er habe darum gebeten, "ganz sensibel" mit dem Thema umzugehen. "Im März gab es Länderspiele in Frankreich (2:0) und gegen Holland (2:1), die optimal liefen. Die Stimmung vor der Heim-EM nahm langsam richtig Fahrt auf. Dass man überhaupt Gespräche führt, hätte schon eine Gefahr für die EM werden können", blickte Struth zurück und betonte: "Das war am Ende auch ein ganz entscheidender Grund, warum Julian das nicht gemacht hat - zumal der Stachel (der Entlassung; Anm. d. Red.) auch noch ein bisschen tief saß." Als Befürworter einer Rückholaktion von Nagelsmann trat Ehrenpräsident Uli Hoeneß damals in Erscheinung. "Er rief mich an und sagte, dass die Trennung von Julian nicht bayern-like gelaufen sei und er es begrüßen würde, wenn Julian wieder Trainer wird", so Struth.
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