Auf einen Besuch des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien in New Jersey hat Aleksander Ceferin, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), verzichtet - und damit offenbar seine Unzufriedenheit mit dem Weltverband FIFA zum Ausdruck gebracht. So berichten es mehrere britische Medien. Ein Grund für das Fernbleiben Ceferins soll der Fall Folarin Balogun gewesen sein.

Bizarre Begründung: Trump prahlt mit Einmischung bei WM
Das Verhältnis zwischen beiden Verbänden gilt nicht erst seit dem am Sonntag zu Ende gegangenen Weltturnier in den USA, Mexiko und Kanada als angespannt. In den vergangenen Wochen hatte die UEFA nun unter anderem die Aufhebung der Rot-Sperre für den US-Stürmer Balogun kritisiert. Vor der Entscheidung soll US-Präsident Donald Trump FIFA-Chef Gianni Infantino per Telefonat gebeten haben, die Sperre nach Baloguns Platzverweis im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina zu überprüfen.