Der Sport-Tag
31. Juli 2026
23:02 Uhr

DFB-Vize will weitreichenden FIFA-Umbau

DFB-Vizepräsident Oke Göttlich hat den entschiedenen Widerstand der UEFA gegen die Investorenpläne von FIFA-Boss Gianni Infantino gelobt. Gleichzeitig hofft der Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli auf einen generellen Strukturwandel in den Verbänden. "Die Fußball-Verbände - egal, ob FIFA oder UEFA, aber auch die nationalen Verbände müssen sich endlich um gute Governance-Strukturen bemühen, damit so ein Auswuchs in Zukunft eingedämmt werden kann", sagte Göttlich dem NDR.

"Das Zeichen, das hier gesetzt wird, ist richtig und wichtig und hätte eventuell schon vor Monaten gesetzt werden müssen", sagte Göttlich. "Ich würde mir wünschen, dass dies auch in Fragen der Menschenrechte vor großen Veranstaltungen geschieht. Und nicht nur, wenn es um die kommerziellen Auswüchse der FIFA und ihres allmächtigen Präsidenten Gianni Infantino geht"

21:53 Uhr

FC Bayern kassiert mit Klub-Legende als Trainer nächste Pleite

Der einstige Münchner Triple-Sieger Dante muss weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis als Cheftrainer des FC Bayern II warten. Die junge Mannschaft des einstigen Münchner Publikumslieblings verlor am Freitag in der Regionalliga bei Wacker Burghausen 0:2 (0:2) und steht nach zwei Spieltagen noch ohne Punkt und Tor im Tabellenkeller.

Insgesamt war es für den 42 Jahre alten Brasilianer im sechsten Spiel als Trainer die sechste Niederlage, nachdem zuvor auch alle Testspiele misslungen waren. Dabei stehen den nur zwei eigenen Treffern gleich 16 Gegentore gegenüber. Am kommenden Wochenende bekommt es die Elf des früheren Verteidigers, der mit den Profis des FC Bayern 2013 das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal gewann und in der vergangenen Saison noch für OGC Nizza spielte, mit dem 1. FC Schweinfurt 05 zu tun.

21:23 Uhr

Trotz Boykott-Drohung: Vorbereitung für WM in Polen läuft weiter

Ungeachtet der Boykottdrohungen der Europäischen Fußball-Union wegen der Investorenpläne des Weltverbandes FIFA laufen die Vorbereitungen für die U20-WM der Frauen in Polen weiter. Die UEFA hatte damit gedroht, Veranstaltungen der FIFA wie Weltmeisterschaften künftig zu boykottieren, falls die Investorenpläne nicht fallengelassen werden sollten. Die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen soll vom 5. bis 27. September stattfinden. Der polnische Verband teilte nun dazu mit: "Als Gastgeber sind wir bereit, das Turnier auszurichten, und setzen alle Vorbereitungen konsequent planmäßig um."

Man stehe in ständigem Kontakt mit den Partnern bei der UEFA und handele gemäß der gemeinsamen Vereinbarungen. "Wir sind zuversichtlich, dass die derzeitige Situation bald gelöst wird, so dass junge Fußballerinnen aus aller Welt in Polen an diesem Turnier teilnehmen können, das für viele von ihnen die Erfüllung eines Traums und ein wichtiger Meilenstein für ihre weitere Karriere sein wird." Deutschland ist bei der Endrunde nicht dabei.

20:38 Uhr

Red Bull-Star von Auto angefahren

Der slowenische Rad-Olympiasieger Primoz Roglic ist nach eigenen Angaben in der Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt von einem Auto angefahren worden. Der Goldmedaillengewinner im Einzelzeitfahren von Tokio teilte in den sozialen Netzwerken mit, dass er deshalb weder beim Eintagesrennen Clásica San Sebastián noch bei der Burgos-Rundfahrt starten werde.

Der 36-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team erklärte, dass ein Start bei der dritten großen Landesrundfahrt sein Ziel bleibe. "Jetzt ist alles auf die Vuelta ausgerichtet. Wir arbeiten und hoffen, dass sich die Dinge zum Guten wenden", schrieb Roglic.

Weitere Angaben zu dem Unfall oder möglichen Verletzungen machte der Slowene zunächst nicht. Auf einem veröffentlichten Foto ist jedoch ein Bluterguss am hinteren Oberschenkel zu erkennen. Es sei nicht das beste Szenario, "aber so ist das Leben", schrieb er. Bislang gewann Roglic die Vuelta, die am 22. August in Monaco beginnt, 2019, 2020, 2021 und 2024.

19:52 Uhr

Sohn von Rocklegende Phil Collins wechselt zu 1860 München

Der TSV 1860 München hat den Sohn von Rocklegende Phil Collins unter Vertrag genommen. Mathew Collins unterschrieb einen Einjahresvertrag bis 2027, wie der Fußball-Regionalligist mitteilte. Er hatte zunächst ein Probetraining bei den Münchnern absolviert, die am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Schweinfurt in die Saison starten. Der Traditionsclub war aus wirtschaftlichen Gründen aus der 3. Liga abgestiegen und hatte sich von seinem langjährigen Investor Hasan Ismaik getrennt.

Matthew Collins stand in der vergangenen Saison in Österreich beim SV Austria Salzburg unter Vertrag. Der Mittelfeldspieler mit Schweizer Pass kam für Salzburg in vier Zweitliga-Einsätzen zu 33 Minuten Spielzeit. Dazu lief er einmal im Pokal auf. Er ist auch der Halbbruder von Model und Schauspielerin Lily Collins ("Emily in Paris").

19:11 Uhr

Trump: Nicht mit Infantino über Investorenpläne gesprochen

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nicht mit FIFA-Chef Gianni Infantino über die Investorenpläne des Fußball-Weltverbandes gesprochen. Das sagte Trump auf eine entsprechende Journalistenfrage während einer Sitzung seines Kabinetts in Camp David. Weiter äußerte er sich nicht dazu.

Die FIFA hatte die Pläne in dieser Woche vorgestellt, seitdem formiert sich heftiger Widerstand dagegen. So hat die Europäische Fußball-Union mit einem Boykott von FIFA-Wettbewerben durch ihre 55 Mitgliedsverbände gedroht. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf und der asiatische Dachverband AFC sind auf Distanz gegangen. Ein hochrangiger Berater von Infantino ist zurückgetreten, der FIFA-Betriebsdirektor erklärte, es handele sich um das Projekt einer Person.

18:18 Uhr

Erster Ausländer: WM-Enttäuschung holt Olympiasieger-Trainer

Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Nordamerika setzt Tschechiens Fußball-Verband auf den Spanier Santi Denia als neuen Nationaltrainer. Wie der Verband mitteilte, hat der 56-Jährige einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Eine Option könnte die Amtszeit verlängern. Denias bislang größter Erfolg als Trainer ist der Olympiasieg mit Spanien bei den Sommerspielen 2024.

Mit der Verpflichtung kommt es in Tschechien zu einer Premiere. Noch nie hatte ein ausländischer Trainer die Nationalmannschaft betreut. "Der tschechische Fußball blickt auf eine lange Tradition zurück, und es ist mir eine große Ehre, hier zu sein", sagte Denia, der auf den entlassenen Miroslav Koubek folgt. Zuletzt war Denia bis Ende 2025 beim katarischen Erstligisten Al-Shahania SC tätig. Denias Vorgänger Koubek hatte den Posten erst im vergangenen Dezember übernommen und die tschechische Nationalmannschaft erstmals seit 20 Jahren wieder zu einer WM-Endrunde geführt. In Nordamerika folgte jedoch das frühe Aus als Letzter der Gruppe A. Danach erklärte der Leverkusener Stürmer Patrik Schick seinen Rücktritt.

17:38 Uhr

Doppelter Verletzungsschock beim FC Bayern

Das Frauen-Team des FC Bayern hat gleich zwei Ausfälle zu beklagen. Nationalspielerin Franziska Kett zog sich eine Sprunggelenkverletzung zu und wird den Münchnerinnen damit zum Saisonstart fehlen. Die Verteidigerin erlitt die Blessur am Donnerstag und fällt "mehrere Wochen" aus, wie der FC Bayern inzwischen vermeldete.

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Auch Teamkollegin Edna Imade erlitt im Training eine Verletzung des Sprunggelenks. Die 25-Jährige wird dem FC Bayern ebenfalls wochenlang fehlen.

16:57 Uhr

WM-Verschmähter über eigenes Team: "Bin eingeschlafen"

Cole Palmer musste vor der Fußball-Weltmeisterschaft eine böse Niederlage einstecken: Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hatte ihn nicht für das Turnier nominiert. So musste der 24-Jährige vom FC Chelsea zugucken als die Three Lions WM-Dritter wurden. Er habe die WM dennoch verfolgt, sagte Palmer laut ESPN. Eines der wichtigsten Spiele - das 3:2 im Achtelfinale mit zehn Mann gegen Mexiko - startete für ihn durch die Zeitverschiebung und die Unwetter-Verschiebung erst um 2 Uhr morgens. "Ich habe es gesehen, bin aber zur Halbzeit eingeschlafen", sagte er.

Tuchels Nicht-Berücksichtigung wolle er aber als zusätzliche Motivation nutzen. "Wenn dir jemand sagt, dass du im Grunde nicht gut genug bist, um in den Kader zu kommen, dann gibst du dich natürlich besonders viel Mühe", fügte er hinzu.

16:13 Uhr

Chelsea muss Millionen-Strafe zahlen - und hat richtig Glück

Der englische Topklub FC Chelsea ist wegen Verstößen auf dem Transfermarkt vom englischen Fußballverband FA mit einer zweijährigen Transfersperre auf Bewährung bestraft worden. Zudem muss der Klub aus London 13,4 Millionen Euro Strafe zahlen. Insbesondere Verstöße "gegen Bestimmungen zu Spielerberatern, zur Zusammenarbeit mit Vermittlern und zu Investitionen Dritter in Spieler" habe sich Chelsea zu Schulden kommen lassen, schrieb der Verband. Eine frühere unabhängige Kommission hatte einen Abzug von sechs Punkten verhängt, stattdessen gibt es nun das Transferverbot auf Bewährung.

Die Vergehen hatten sich bereits unter dem vorherigen russischen Besitzer Roman Abramowitsch angesammelt. Die neuen Besitzer, ein Investorenkonsortium unter der Leitung von Todd Boehly, hätten diese bei ihrem Einstieg 2022 der FA gemeldet. Abramowitsch, der den Verein 2003 gekauft hatte, musste Chelsea 2022 im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verlassen. Bereits 2019 war der Top-Klub mit einer Sperre belegt worden - damals ohne Bewährung.

15:27 Uhr

"Falscher Mann": Premier ruft Infantino zum Rücktritt auf

Der britische Premierminister Andy Burnham ist sich völlig sicher: FIFA-Präsident Gianni Infantino ist "der falsche Mann an der Spitze der Organisation". Er forderte ihn laut Sky News zum Rücktritt auf. Über die Pläne, die Weltmeisterschaften teilweise an private Investoren zu verkaufen, sagte er: "Das war ein empörender Vorschlag." Burnham sagte weiter: "Allein die Tatsache, dass dieser Vorschlag überhaupt vorgebracht wurde, zeigt meiner Ansicht nach, dass [Infantino] der falsche Mann an der Spitze der Organisation ist."

Der Druck auf Infantino wächst von allen Seiten. Zunächst hatte die UEFA einen Boykott angekündigt, sollte der Präsident des Weltverbands an seinen Plänen festhalten. Dem Widerstand schlossen sich auch die Kontinentalverbände für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) und Asien (AFC) an. Zudem beginnt der innere Kreis Infantinos möglicherweise zu bröckeln. Sein leitender Berater Carlos Cordeiro ist aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten. 

14:23 Uhr

Ärger in Istanbul: Auf einmal muss sich Galatasaray zu Jamal Musiala äußern

Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."

Musiala ist bis 2030 an den FC Bayern gebunden. Die Münchner hatten ihm zuletzt mehrmals öffentlich versichert, ihn auf seinem Weg zurück zu alter Stärke nach der schweren Verletzung vor einem Jahr unterstützen zu wollen. Musiala habe "ein bisschen die Leichtigkeit verloren, es fehlen die magischen Momente. Aber das wird kommen, da sind wir zu 100 Prozent sicher", sagte Sportvorstand Max Eberl.

Galatasaray, der Klub von Ilkay Gündogan und Leroy Sané, sprach von "gezielt" gestreuten Gerüchten. "Es ist bemerkenswert, dass die Personen und Medien, die diese Spekulationen verbreiten, bereits in der vergangenen Saison mit ähnlichen, unwahren Behauptungen an die Öffentlichkeit getreten sind", hieß es weiter. An die Fans gerichtet erklärte der Klub, diese mögen "sich ausschließlich auf die offiziellen Erklärungen unseres Vereins" stützen und derlei Gerüchten "keine Beachtung" schenken.

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15 Bayern-Tore im Schnelldurchlauf

13:42 Uhr

UEFA bereitet "Kampfkandidatur gegen Infantino" vor

Gianni Infantinos Pläne bringen den wichtigsten Kontinentalverband des Fußballs gegen die FIFA auf. Die UEFA beschließt einen Boykott der Turniere, ein enger Vertrauter Infantinos tritt zurück. ntv-Sportreporter Jonas Gerdes ordnet die jüngsten Geschehnisse ein.

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8:06

UEFA bereitet "Kampfkandidatur gegen Infantino" vor

13:10 Uhr

Klaveness attackiert Infantino: "Absolut eine Form der Erpressung"

Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, sieht den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aufgrund des Widerstandes gegen seine Investorenpläne massiv beschädigt. "Mein klarer Eindruck ist, dass er sehr viel Vertrauen verloren hat", sagte die als Infantino-Kritikerin bekannte Juristin am Freitag in Oslo. Auch habe der FIFA-Boss seine Kandidatur auf Wiederwahl "durch diesen Vorfall nicht gestärkt", meinte Klaveness.

Dass Infantino den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist zu seinen Plänen bis zum 19. September gesetzt hat, sei "absolut eine Form der Erpressung, ob strafbar oder nicht. Im besten Fall ist es unangemessen", führte Klaveness aus. Das Wort "Erpressung" sei auch bei der Zusammenkunft der UEFA-Mitgliedsverbände am Donnerstag gefallen, berichtete sie.

Klaveness sprach von einer "sehr ernsten Situation für den norwegischen und internationalen Fußball. Es waren dramatische Tage." UEFA-Präsident Aleksander Ceferin lobte sie für seine "befreiend klare" Führung in dieser Frage. Er habe klar gemacht: "Genug ist genug! "Niemand, "kein einziger", habe von den FIFA-Plänen gewusst in Europa, betonte Klaveness. Außerdem sei es ja so: "Die FIFA braucht das Geld nicht - und wenn sie es brauchen würde, wäre das nicht der Weg, es zu bekommen." Der Fußball gehöre dem Volk und müsse künftig "demokratisch geführt" werden.

12:37 Uhr

Transfer-Posse um ter Stegen endlich beendet

Seit Wochen steht Marc-Andre ter Stegen beim FC Barcelona vor einem erneuten Abgang. Nun ist das Transfer-Hickhack um den DFB-Keeper offenbar endgültig beendet. Wie die "Marca" berichtet, ist nach wochenlangen Verhandlungen endlich alles klar zwischen ter Stegen, dem FC Barcelona und Ajax Amsterdam. Der 34-Jährige wird in die Niederlande wechseln, heißt es. Am Freitag schon soll er dazu aus dem Trainingslager der Katalanen in Birmingham abreisen.

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Geplant ist eine Leihe für die kommende Saison, in der ter Stegen endlich wieder Spielpraxis sammeln will, nachdem seine Rückrunden-Leihe nach Girona aufgrund einer Verletzung ins Leere lief. Schon vor Wochen hatte sich ter Stegen mit Ajax geeinigt, zuletzt hatte es allerdings kaum neue Entwicklungen rund um einen Wechsel gegeben, da es einige Details rund um die Leihe zu klären galt. Unter anderem steuerliche Fragen mussten offenbar gelöst werden. 

In dieser Woche nahm der Transfer nun wieder Fahrt auf und wird nun endlich abgeschlossen.

11:48 Uhr

Überraschung: Red Bull präsentiert Klopp-Erben aus Deutschland

Roger Schmidt wird als Nachfolger von Jürgen Klopp globaler Fußball-Chef von Red Bull. Zum 1. Oktober tritt der erfahrene Trainer sein Amt als Head of Global Soccer an, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach unterschrieb Schmidt einen langfristigen Vertrag und wird gemeinsam mit Florian Scholz, Head of Global Soccer Commercial, die sportliche und kommerzielle Zukunft von Red Bulls Fußball-Ökosystems weiter vorantreiben.

Nach der Weltmeisterschaft und der Trennung des Deutschen Fußball-Bundes von Bundestrainer Julian Nagelsmann war der bisherige Red Bull-Fußballchef Klopp vom Unternehmen freigegeben worden, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann. Dass der Brausehersteller die Stelle so schnell wieder besetzt, kommt überraschend. "Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen", sagte Red Bulls Sport-Boss Oliver Mintzlaff. Der 59 Jahre alte Schmidt hatte sich als Trainer von RB Salzburg zwischen 2012 und 2014 und den dortigen Erfolgen einen Namen gemacht. Es folgten Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Beijing Guoan, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Zuletzt arbeitete er als Global Sports Director der J-League in Japan. Er wurde immer wieder auch als Trainer für RB Leipzig ins Gespräch gebracht, lehnte aber stets ab.

11:07 Uhr

Supersammler zahlt absurde Summe für besondere Karte

Eine Sammelkarte mit einem Bild und zwei Autogrammen des japanischen Baseball-Profis Shohei Ohtani hat bei einem privaten Verkauf einen Preis von elf Millionen Dollar erzielt. Der Sammler Matthew Allen, auch bekannt unter den Nutzernamen "shyne150" und "Bolillo Lajan San", teilte dem US-Sender ESPN mit, dass er die "Dual Gold Logoman"-Karte von einem Sammler aus Florida erworben habe.

Der Mann hatte einen Gutschein für das wertvolle Stück aus einer "Hobby Box" der Serie "2026 Topps Chrome Baseball" gezogen, die er in einem Sammelkartenladen in Boca Raton, Florida gekauft hatte. Der Verkaufspreis von 11 Millionen Dollar ist der dritthöchste, der je für eine Sportkarte erzielt wurde. Übertroffen wurde er nur von den 12,932 Millionen Dollar für eine "Dual Logoman"-Autogrammkarte der Basketballlegenden Michael Jordan und Kobe Bryant, die im August 2025 verkauft wurde, sowie den 12,6 Millionen Dollar für eine "1952 Topps"-Karte von Baseball-Ikone Mickey Mantle, die im August 2022 den Besitzer wechselte.

Supersammler Allen hatte auf seinem Instagram-Account eine Belohnung von 6,5 Millionen Dollar für die Ohtani-Karte ausgelobt, woraufhin sich der "Finder" bei ihm meldete. "Ich musste alle wissen lassen, dass ich diese Karte haben wollte, denn die Packs wurden so rasant geöffnet, dass die Wahrscheinlichkeit groß war, dass sie bald auftauchen würde", sagte Allen.

10:35 Uhr

Nächster großer Verband stellt sich gegen Infantinos Pläne

Nächster empfindlicher Schlag für Gianni Infantino: Auch die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) hat sich der UEFA und der CONCACAF angeschlossen und erklärt, die FIFA solle ihre umstrittenen Investitionspläne nicht weiterverfolgen. In einer Erklärung teilte die AFC mit, sie sei der Ansicht, die FIFA könne „"den für ein weiteres Vorgehen erforderlichen breiten Konsens und die nötige Geschlossenheit realistischerweise nicht erreichen."

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09:55 Uhr

FC Bayern feiert 15:0-Sieg - und Uli Hoeneß macht eine klare Ansage

Der FC Bayern München bereitet sich am Tegernsee auf die neue Saison vor. Und so langsam nimmt der Rekordmeister Fahrt auf. Die Nationalspieler trudeln nach und nach ein, Uli Hoeneß macht eine Ansage - und dann fallen noch reichlich Tore.

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FC Bayern feiert 15:0-Sieg - und ist blendend gelaunt

09:10 Uhr

Wird Zaragoza zum Problem für den FC Bayern?

Der FC Bayern will in der laufenden Transferperiode noch mehrere Spieler abgeben. Bei Offensivakteur Bryan Zaragoza gestaltet sich die Situation angeblich besonders kompliziert. Wie "Sky" berichtet, sei der Spanier kürzlich mit der Absicht zum FC Bayern zurückgekehrt, sich eine neue Chance beim Fußball-Bundesligisten zu erarbeiten. Zaragoza soll auf die Backup-Rolle hinter Luis Diaz geschielt haben. Doch der Rekordmeister plant ohne den 24-Jährigen und soll ihm das auch deutlich klargemacht haben.

Zaragoza verbrachte die letzte Rückrunde auf Leihbasis bei der AS Rom in Italien. Lediglich sechs Pflichtspiele absolvierte der Offensivakteur in diesem Zeitraum, ein Tor gelang ihm nicht. Beim FC Bayern besitzt Zaragoza einen Vertrag bis 2029. Die Münchner wollen den dreimaligen Nationalspieler ebenso wie Mittelfeldmann Joao Palhinha und Rechtsverteidiger Sacha Boey in diesem Sommer abgeben.

Laut "Sky" hat Zaragoza bislang "keine konkreten Transfergespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern geführt". Der Flügelspieler wird aktuell von einer Entzündung im Knie ausgebremst. Dem TV-Sender zufolge hat der 24-Jährige insbesondere in Spanien noch einen "ordentlichen Markt". Zaragoza soll beim FC Bayern jedoch ein hohes Gehalt kassieren, "Sky" ordnet einen festen Verkauf daher als "unwahrscheinlich" ein. Vielmehr könnte wohl eine erneute Leihe zum Thema werden.

08:22 Uhr

Brandrede: Streich teilt tüchtig gegen Trump und Infantino aus

Nach den Plänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino, die WM zu privatisieren, gibt es aus Europa großen Gegenwind. Alle 55 Verbände stimmen in einer Sondersitzung einem möglichen Boykott für alle FIFA-Turniere zu. Ex-Freiburg-Trainer Christian Streich teilt gegen Infantino, Trump und die FIFA ordentlich aus.

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Streich rechnet wütend mit Trump, Infantino und FIFA ab

07:36 Uhr

Adidas-Boss entschuldigt sich für pinke Schuhe bei WM

Adidas-CEO Björn Gulden hat sich für die auffällige Häufung pinkfarbener Fußballschuhe bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada entschuldigt. "Ich denke, es ist Zufall, und ich hoffe, dass es nicht noch einmal vorkommt", sagte Gulden bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Adidas habe "keine Informationen darüber, was Nike, Puma oder New Balance machen", sagte Gulden. Pink sei "zweifellos eine schöne Farbe", fügte der 61 Jahre alte Norweger an, "aber dass wir am Ende alle denselben Farbton gewählt haben, ist seltsam." Als Gründe für den Farbtrend gilt einerseits wohl die bessere Sichtbarkeit auf dem grünen Rasen, wodurch das Produkt bei den Fans besser auffällt. Odinga Nimako, Produktmanager für Fußballschuhe bei Nike, erklärte gegenüber "The Athletic" zuletzt, dass Pink zudem von einigen Spielern bevorzugt werde, da es als Ausdruck von Selbstvertrauen gelte.

07:05 Uhr

Hoeneß schlägt allen wilden Bayern-Gerüchten die Tür zu

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat nach Spekulationen um Angebote für die Bayern-Topstars Michael Olise, Luis Díaz und Harry Kane Verkäufe ausgeschlossen. "Wir müssen doch bescheuert sein. Du gibst 60 oder 70 Millionen aus, kriegst vielleicht 120 und dann rennst du den anderen hinterher, von denen du nicht weißt, wie sie bei uns einschlagen", sagte der frühere Präsident des FC Bayern München in Rottach-Egern.

"Wir sind doch in der glücklichen Lage, mit Díaz, mit Kane und mit Olise, glaube ich, das beste Trio auf der Welt zu haben", sagte der 74-Jährige. Man müsse ja mit dem Klingelbeutel geschlagen sein, wenn man auch nur über einen Verkauf nachdenken würde.

Vor allem die Spekulationen um Real Madrid und den französischen Flügelstar Olise hatten für Schlagzeilen gesorgt. "Ich habe mich totgelacht. Ich habe mal nachgeschaut, wie lange der Vertrag hat: drei Jahre noch. Und das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen", sagte Hoeneß im hochsommerlichen Rottach-Egern, nicht weit von seinem Wohnsitz entfernt.

06:25 Uhr

DFB-Funktionär schäumt wegen Infantino vor Wut

Gianni Infantino hat mit seinen Plänen die Weltmeisterschaft zu verkaufen eine Grenze überschritten. VfB-Sportvorstand Alexander Wehrle fordert, dass sich die UEFA und andere Verbände geschlossenen gegen den FIFA-Präsidenten wehren.

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1:49

Wehrle: "Weiß er überhaupt, was Fußball bedeutet?"

05:50 Uhr

Voll daneben gelegen? Hoeneß redet Klartext nach einstiger Eberl-Kritik

Uli Hoeneß revidiert seine Kritik an Max Eberl von vor dem Pokalfinale und stimmt nun ganz andere Töne mit Blick auf die Zukunft des Sportvorstands des FC Bayern München an. Zudem gibt er sich selbstkritisch.

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0:46

Hoeneß entschuldigt sich nach 60:40-Spruch bei Max Eberl