Alexander Zverev hat wenige Tage nach seinem Titelgewinn bei den French Open einen bemerkenswerten Einblick in seine Gemütsverfassung während des Grand-Slam-Turniers in Paris gegeben. Auf die Frage im Interview mit Sky Sport nach seinem Umgang mit dem Druck in den Tagen von Roland Garros sagte Zverev: "Ich habe das gefaked bis zum Gehtnichtmehr. Jetzt kann ich auch ehrlich sein. Ich habe mich selbst angelogen. Für meinen eigenen guten Zweck."
Grand-Slam-Sieger Zverev reagiert "seit drei Tagen" auf Glückwünsche

Der 29-Jährige führte aus: "Es war die stressigste Woche, die ich in meinem Leben je hatte, da bin ich ehrlich. Auf einmal bin ich haushoher Favorit bei diesem Turnier, was ich noch nie bei einem Grand Slam war. Ich wusste, dass wenn ich gutes Tennis zeigen kann, dass ich das Turnier wirklich gewinnen kann und gewinnen muss." Zverev meinte: "Ich habe das unglaublich gemanagt bis zum Finale." Dort sei er im Spiel gegen den Italiener Flavio Cobolli "sehr nervös" und "angespannt" gewesen. "Aber auch dort habe ich in den wichtigen Momenten dann mein bestes Tennis gezeigt", sagte Zverev, der das Match gegen den Italiener in fünf Sätzen (6:1, 4:6, 6:4, 6:7, 6:1) gewann.