Vor den am Sonntag beginnenden US Open (das ganze Turnier gibt es live bei Sky) hat Roland-Garros-Gewinner Alexander Zverev womöglich den Verletzungs-Code der jüngeren Vergangenheit im Tennis-Sport geknackt. Jedenfalls glaubt er das. Es sollen die Bälle sein.
Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern. "Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht", sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. "Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme."
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kehrt der Spanier Carlos Alcaraz (23) nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper (24) aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. "Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen", sagte Zverev grundsätzlich.