"Sofort still gestellt"

Gladbacher Neuzugang nach Zusammenprall in Klinik

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Daichi Hashioka muss bei seinem Bundesliga-Debüt vom Platz getragen werden. (Foto: IMAGO/Picture Point LE)
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29.08.2026 | 20:12 Uhr
Schreck beim Bundesligaauftakt von Borussia Mönchengladbach bei RB Leipzig: Gladbach-Verteidiger Daiki Hashioka wird nach einem Zusammenprall erst länger behandelt, dann muss der Japaner vom Platz getragen werden.

Borussia Mönchengladbachs Neuzugang Daiki Hashioka ist nach einem Zusammenprall beim 0:3 bei RB Leipzig in ein Krankenhaus gefahren worden. Das bestätigte Borussia-Sportdirektor Rouven Schröder unmittelbar nach Abpfiff.

"Er ist schon ein harter Brocken, wenn da was ist, dann ist es schon eine andere Nummer. Gerade in dem Bereich, da müssen wir echt vorsichtig sein. Er wurde auch sofort still gestellt. Jetzt hoffen wir mal, dass alles glimpflich ausgeht", sagte Schröder. 

Der 27 Jahre alte Abwehrspieler war am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga in der 72. Minute nach einer Flanke mit dem Leipziger Antonio Nusa zusammengestoßen. Nusa wurde dafür verwarnt. Hashioka wurde zunächst minutenlang sichtbar benommen behandelt und anschließend mit Schmerzen im Nackenbereich mit einer Trage aus dem Stadion getragen und stabilisiert.

Genesungswünsche kamen auch von Leipzigs Rocco Reitz: "Ich habe das gerade zum ersten Mal gehört. Ich kenne ihn natürlich noch aus belgischer Zeit", sagte der ehemalige Gladbacher bei Sky. Reitz hatte zu seiner Zeit bei VV St. Truiden gegen Hashioka gespielt. "Ich hoffe, dass da nichts weiter passiert ist. Tausend Grüße dahin, gute Besserung. Ich schreibe ihm gleich noch eine Nachricht."

"Warten erstmal ab"

Hashioka wird in der Leipziger Universitätsklinik auf eine mögliche Halswirbelverletzung untersucht. Sollte Hashioka ausfallen, droht bei den so desaströs gestarteten Gladbachern auf der Rechtsverteidigerposition echte Not: Der Japaner war erst im Laufe der Vorbereitung von Slavia Prag zu den Fohlen gestoßen, nachdem sich der ursprünglich für die Position geholte Yukhym Konoplia im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen (2:1) einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte.

"Wir warten jetzt erst einmal ab. Wenn wir morgen mehr wissen, werden wir uns abstimmen", erklärte Schröder zur komplizierten Situation.

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Der US-Amerikaner Joe Scally, der in den letzten Jahren den rechten Part in der Viererkette beackert hatte, soll die Borussia in der bis Dienstag laufenden Transferperiode eigentlich noch verlassen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid