Fußball

Rechtzeitig fit für DFB-Pokal?Bei Alexandra Popp fließen die Tränen nach Finaleinzug

06.04.2026, 11:35 Uhr
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Alexandra Popp war ganz schön erleichtert nach dem Sieg im Elfmeterschießen. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Alexandra Popp muss kurz vor ihrem Abschied beim VfL Wolfsburg im Halbfinale des DFB-Pokals verletzt zuschauen - und mächtig mitzittern. Die Seriensiegerinnen verpatzen fast den erneuten Einzug ins Endspiel. Am Ende steht die Matchwinnerin im Tor.

Bei Alexandra Popp flossen die Tränen, völlig aufgelöst umarmte die verletzte Leistungsträgerin ihre Teamkolleginnen nach dem Happy End im Elfmeter-Krimi. "Sie war noch gar nicht in der Verfassung, was zu sagen", berichtete Matchwinnerin Stina Johannes, die dem VfL Wolfsburg bei Carl Zeiss Jena nach 120 Minuten ohne Tor mit zwei Paraden den Einzug ins Finale des DFB-Pokals (5:4 im Elfmeterschießen) gerettet hatte.

Popp und der VfL - das sei einfach "eine Riesenhistorie", sagte Johannes am Sky-Mikrofon: "Sie ist eine Legende des Vereins und ich glaube, es bedeutet ihr einfach sehr, sehr viel, in ihrem letzten Jahr mit uns noch einmal im Pokalfinale stehen zu können. Ich hoffe, dass sie dann fit ist und uns genauso helfen kann wie sonst auch."

Denn derzeit wird die ehemalige DFB-Kapitänin, die im Sommer nach 14 Jahren in Wolfsburg zu Borussia Dortmund wechselt, auf ihrer Abschiedstour von einer muskulären Verletzung ausgebremst. Das Hin- und Rückspiel im Viertelfinale der Champions League gegen OL Lyonnes hatte die 35-Jährige zuletzt bereits verpasst. Auch in der Bundesliga stehen nur noch fünf Partien bis zum 17. Mai aus, das Endspiel um den DFB-Pokal findet am 14. Mai in Köln statt. Den Gegner spielen Titelverteidiger Bayern München und die SGS Essen am Montagnachmittag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) aus.

"Hoffen, dass es bis zum Pokalfinale reicht"

Ohne Torjägerin Popp hatte es für die Wölfinnen nicht für ein Tor in der regulären Spielzeit oder der Verlängerung gereicht. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League bei Olympique Lyon hatte Smilla Vallotto dann den entscheidenden Elfer für die Wolfsburgerinnen verwandelt, Nationaltorhüterin Stina Johannes hatte zwei Bälle vom Punkt gehalten und den möglichen Sieg der Gastgeberinnen verhindert. Jena hielt den Gegner in der ersten Halbzeit meist weit weg vom eigenen Tor und wehrte sich auch bis zum Ende der Verlängerung unermüdlich gegen den Favoriten.

Die VfL-Frauen waren in der Vorsaison im Viertelfinale an der TSG Hoffenheim gescheitert, zuvor hatten sie den Pokal zehnmal in Serie gewonnen. Nachdem sie in der Liga abgeschlagen hinter Spitzenreiter München liegen, dürfen sie nun wenigstens auf den Pokalsieg hoffen.

Mit Popp? "Wir hoffen, dass es bis zum Pokalfinale reicht", sagte sie bei Sky. Johannes betonte im Vereins-TV: "Für sie mussten wir das klarmachen."

Quelle: ntv.de, ara/sid

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