Fußball

Vier Alternativszenarien Ganz große EM-Lösung soll vom Tisch sein

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Um die Durchführung der Fußball-EM 2020 im Sommer 2021 wird gerungen.

(Foto: picture alliance / Sven Hoppe/dp)

Die Fußball-Europameisterschaft soll im Sommer nach exklusiven Informationen von RTL/ntv nicht wie ursprünglich geplant in zwölf europäischen Ländern stattfinden. Um die Durchführung des Turniers in der Pandemie möglich zu machen, sollen vier Alternativszenarien auf dem Tisch liegen.

Die Fußball-EM 2021 soll nach Informationen von RTL/ntv nicht wie ursprünglich geplant in zwölf Ländern stattfinden. Wegen der Corona-Krise sind danach mehrere Varianten für die Austragung des Turniers denkbar. Nach RTL/ntv-Informationen prüft die Europäische Fußball-Union Uefa vier Szenarien, denen ein Ziel zugrunde liegt: So wenig Reiseverkehr wie möglich zuzulassen.

  • Zehn Städte in zehn Ländern
  • Fünf Städte in fünf Ländern
  • Zwei bis drei Länder und mehrere Städte
  • Eine Stadt oder Region mit mehreren Stadien

Beispiele für die vierte Version wären das Champions-League-Turnier in Portugal oder das Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Sommer. Dafür sind offenbar London, Wien, Lissabon und auch NRW im Gespräch.

Die Uefa wollte die Pläne auf Anfrage von RTL/ntv nicht bestätigen. "Die Uefa arbeitet zurzeit zusammen mit den zwölf Austragungsorten an vier funktionsfähigen Szenarien für die Uefa EURO 2020: Volle Stadien. 50 bis 100 Prozent Auslastung mit verschiedenen Maßnahmen zur Reduzierung. 20 bis 30 Prozent Auslastung mit verschiedenen Maßnahmen zur Reduzierung. Und hinter verschlossenen Türen", teilte der Dachverband heute mit. Jede Stadt werde zusammen mit der Uefa "zwei bis drei" Szenarien auswählen und in den nächsten Wochen entsprechende Pläne entwickeln. Welches Szenario in welcher Stadt während des Turniers gelte, werde im März entschieden, so ein Sprecher.

Die EM war ursprünglich für den vergangenen Sommer geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie war das paneuropäische Turnier auf 2021 (11. Juni bis 11. Juli) verschoben worden. Der geplante Spielort in Deutschland ist München.

Quelle: ntv.de

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