Serie wird unheimlich

Hertha BSC trotzt Stürmer-Slapstick und kuriosem VAR-Pech

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Jon Dagur Thorsteinsson schoss Hertha zum nächsten Sieg. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)
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19.09.2026 | 22:36 Uhr
Hertha BSC setzt seine wundersame Serie fort und gewinnt in der 2. Fußball-Bundesliga auch das sechste Saisonspiel. Dabei macht sich der Tabellenführer in Dresden das Spiel selbst auf kuriose Weise schwer.

Tabellenführer Hertha BSC hat beim brisanten Wiedersehen mit Dynamo Dresden nach dem Skandalspiel vom April auch sein sechstes Zweitligaspiel der Saison gewonnen.

Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen siegten die Berliner am Samstagabend in Dresden durch zwei Fernschusstore von Jon Dagur Thorsteinsson 2:1 (1:1).

"Einfach brutal"

"Wir haben sehr hart gekämpft und waren auch dominant. Hier die drei Punkte mitzunehmen ist einfach brutal. Wenn man Spiele wie diese gewinnt, zeigt das, was für einen Teamgeist wir haben. Wir können guten Gewissens in die Länderspielpause gehen", sagte Herthas Offensivspieler Oluwaseun Adewumi nach dem Spiel am RTL/Sky-Mikrofon.

Pyro auf den Tribünen, Jagdszenen auf dem Platz, Raketenschüsse in die Menge – und 17 Verletzte: Am 4. April hatte es im Rudolf-Harbig-Stadion massive Ausschreitungen gegeben. Auslöser war ein Platzsturm von Hertha-Fans wegen einer geklauten Zaunfahne.

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VAR deckt kurioses Hertha-Vergehen auf

Diesmal durfte der Gästeblock daher nur zur Hälfte ausgelastet werden, er war sehr spärlich gefüllt. Zudem wurden Pufferblöcke eingerichtet. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Krawall und Chaos blieben vor dem Spiel und während der Partie aus, die aktive Hertha-Szene hatte zum Boykott aufgerufen.

So konnten sich vor 29.122 Zuschauern alle Beteiligten auf das Sportliche konzentrieren. Dynamo ging durch ein Tor von Patrice Covic (10.) gegen dessen Ex-Klub in Führung, danach drückte die Hertha auf den Ausgleich, den Thorsteinsson (30.) mit einem 20-Meter-Schuss erzielte. 

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Hertha-Stürmer nach Mega-Patzer fassungslos

Kurz nach der Pause hätte Gustaf Nilsson für die überlegene Hertha treffen müssen, der schwedische Nationalstürmer schoss aus drei Metern über das leere Tor (53.). Vier Minuten später machte es Oluwaseun Adewumi per Kopf besser - vermeintlich. Er hatte sich selbst hauchzart an die linke Hand geköpft, das Tor zählte nicht.

Bis zum Abpfiff hatte die Hertha Vorteile, Thorsteinssons zweites Tor war hochverdient. Dynamo bleibt mit vier Punkten im Tabellenkeller.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid