Zweitligist 1. FC Magdeburg ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals der Herausforderer von Titelverteidiger und Rekordmeister Bayern München. Das ergab die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund; die Bayern haben dabei Heimvorteil. Die Spiele in der Runde der besten 32 Mannschaften werden am 27. und 28. Oktober ausgetragen.
Es wird der zweite Vergleich des Rekordpokalsiegers der DDR (7/gemeinsam mit Dynamo Dresden) und den Münchnern (21 Triumphe) im DFB-Pokal: In der Saison 2000/01 warf der FCM die Bayern sensationell nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb - anschließend wurden die Münchner Meister und Champions-League-Sieger.
Bayern-Legende und ARD-Experte Bastian Schweinsteiger zog als Losfee zudem einige Bundesliga-Kracherduelle: Das attraktivste steigt in Dortmund, wenn die Borussia Werder Bremen empfängt. Dabei kommt es zum Wiedersehen von Stürmer Niclas Füllkrug mit seinem Ex-Klub, 2023 war er aus Bremen nach Dortmund gewechselt.
Auch der zweite Nordklub bekommt einen Brocken, dafür immerhin zu Hause: Der Hamburger SV empfängt Eintracht Frankfurt. Außerdem muss Union Berlin zum 1. FC Köln reisen und der VfB Stuttgart zum SC Paderborn. Erstmals seit der Saison 2008/09 hatten sämtliche 18 Klubs der 1. Bundesliga die Auftaktrunde überstanden.
Jeddeloh II, Bezwinger des Erstliga-Absteigers 1. FC Heidenheim und als Regionalligist der niederklassigste Klub im Lostopf, trifft auf Zweitligist Hertha BSC. Das Finale findet am 29. Mai 2027 in Berlin statt.
Die weiteren Partien lauten:
Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg
SC Freiburg - VfL Wolfsburg
Borussia Mönchengladbach - Karlsruher SC
SV Elversberg - Darmstadt 98
SG Sonnenhof Großaspach - FC Augsburg
Rot-Weiss Essen - RB Leipzig
Dynamo Dresden - Schalke 04
VfL Bochum - FSV Mainz 05
Holstein Kiel - TSG Hoffenheim
Hannover 96 - 1. FC Kaiserslautern

