Nächster Einspruch

SV Elversberg kämpft weiter gegen "Lächerlichkeit"

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Vincent Wagner muss und darf hoffen. (Foto: dpa)
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09.09.2026 | 12:11 Uhr
Vincent Wagner darf weiter darauf hoffen, im größten Spiel der Elversberger Vereinsgeschichte an der Seitenlinie zu stehen. Sein Klub legt erneut Einspruch gegen die Sperre des Trainers ein.

Fußball-Bundesligist SV Elversberg hat erneut Einspruch gegen die Sperre von Trainer Vincent Wagner eingelegt. Der droht das Duell des Aufsteigers mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) zu verpassen - zumindest an der Seitenlinie.

Wagner hatte beim 4:3-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte gesehen. Nach einer Einwurf-Fehlentscheidung, die Schiedsrichter Martin Petersen später eingeräumt hatte, hatte der 40-Jährige das Spielfeld betreten und dafür Gelb gesehen. In der Halbzeitpause habe er dann erneut die Nähe zum Unparteiischen gesucht und dafür die zweite Gelbe Karte gesehen.

"Wirklich nichts gemacht"

Wagner hatte darauf mit Unverständnis reagiert. "Ich habe wirklich nichts gemacht. Gemeckert habe ich nicht. Das möchte ich mal festhalten. Ich bin auch nicht gerannt, habe auch nicht gewunken", sagte er nach dem Verweis auf die Tribüne.

Der Einspruch gegen die automatische Sperre war vom DFB-Sportgericht wegen fehlender "Anhaltspunkte für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters" verworfen worden.

FC Bayern gegen Sperre

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher hatte am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1 eingeräumt, dass der Platzverweis gegen Wagner "in Summe eine unglückliche Situation" gewesen sei. Sky-Experte Lothar Matthäus bewertete den Platzverweis in seiner Kolumne als "an Lächerlichkeit kaum zu überbieten".

Selbst die Verantwortlichen des kommenden Gegners sprachen sich gegen eine Strafe aus. "Es wäre ja möglich, für das nächste Spiel keine Sperre auszusprechen. Wenn das alle so sehen", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen.

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Durch den erneuten Einspruch, der binnen 24 Stunden möglich war, kommt es nun am Freitag zu einer mündlichen Verhandlung.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa