Borussia Dortmund ist aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Diese Entscheidung wurde nach exklusiven Sky-Informationen am Freitag getroffen. Der 1. FC Köln hatte für den Offensivspieler wiederholt eine Sockelablöse von 50 Millionen Euro gefordert. Diese Summe war der BVB nicht bereit zu zahlen.
BVB-Chef Lars Ricken bestätigt die Entsheidung: „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, erklärt der BVB-Boss klipp und klar auf Nachfrage gegenüber der Funke Mediengruppe. Und weiter: „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“
Nach Sky-Informationen bot der BVB zuletzt 46 Millionen Euro fix, die durch sehr wahrscheinliche Bonuszahlungen auf mindestens 50 Millionen Euro hätten steigen können. Köln lehnte jedoch auch die vierte schriftliche Dortmunder Offerte ab. Die fixe Ablöse wäre in drei Raten geflossen, etwas mehr als 20 Millionen Euro davon sofort. El Mala selbst war sich mit dem BVB grundsätzlich über einen Fünfjahresvertrag einig und wollte nach Dortmund wechseln.
Der BVB orientiert sich nun neu und hat bereits zwei konkrete Alternativen im Blick. Eine davon ist nach Sky-Informationen Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki. Der 23 Jahre alte Grieche ist offensiv flexibel einsetzbar und soll deutlich günstiger zu haben sein als El Mala. Die Gespräche über einen Ersatz sollen zeitnah intensiviert werden.
