Abus Magomedov hat bei UFC 333 in Abu Dhabi nur 104 Sekunden gebraucht, um seinen Gegner Cam Rowston zu besiegen. Der Düsseldorfer brachte in der ersten Runde einen Guillotine-Choke an, durch den der Australier das Bewusstsein verlor. Für Magomedov war es der fünfte Sieg in den letzten sechs Kämpfen in der Elite-MMA-Organisation.
Der 36-Jährige ließ im Duell mit Rowston nichts anbrennen und kassierte keinen signifikanten Treffer. Nach einem trockenen Jab Magomedovs zuckte Rowston zusammenzucken und setzte verzweifelt zu einem Takedown an. Das nutzte Magomedov, um den Aufgabegriff erfolgreich anzubringen. "Die Guillotine ist mein Joker", sagte Magomedov nach dem Kampf. "Wenn es nicht läuft, die Guillotine geht immer." Der Plan sei gewesen, den Australier unter Druck zu setzen und ihn in eine solche Situation zu bringen, so Magomedov.
Magomedov stand vor dem Kampf auf Platz zwölf in den Rankings. Gut möglich, dass ihn der Sieg in die Top-10 befördert. Dort stand zuletzt im Januar 2015 ein Kämpfer aus Deutschland: Dennis Siver verlor seine Position allerdings nach einer Niederlage gegen Conor McGregor.
Gegen wen Magomedov als Nächstes antreten könnte, da hatte der Düsseldorfer bereits eine Idee: "Nach meinem letzten Sieg in Baku habe ich Israel Adesanya herausgefordert." Der Neuseeländer habe nicht gewollt. "Nun habe ich einen neuen Namen: Gregory Rodrigues." Der Brasilianer mit dem Spitznamen "RoboCop" steht auf Rang sieben der UFC-Mittelgewichte.

