Für mehr als 58.000 Menschen wird das Frankfurter Waldstadion zur großen MMA-Show. Oktagon 94 setzt wieder neue Maßstäbe und garantiert ein Käfig-Spektakel mit dem "Neandertaler" Frederic Vosgröne, Max Coga und Christian Eckerlin. Es könnte der letzte Auftritt im Käfig des bekanntesten MMA-Kämpfers Deutschlands werden. Das Event wird auf RTL+ ab 17.30 Uhr und ab 22.45 Uhr live auf RTL übertragen.
Oktagon 94 im Frankfurter Stadion ...
... am 26. September ab 17.30 Uhr LIVE auf RTL+ & ab 22.45 Uhr auf RTL.

Kämpfer aus Kassel jubelt zu früh
Mit Michael Obodozie sollte ein Kämpfer aus Kassel den Auftakt im Deutsche Bank Park machen. Sein Gegner war der Pole Oskar Staszczak. Und viel Zeit wollte sich der hessische Fighter nicht lassen. Bereits nach 30 Sekunden landete der 22-Jährige eine knackige Links-Rechts-Kombination. Dann wurde es kurios: Sein polnischer Gegner ging zu Boden, Obodozie drehte jubelnd ab und kletterte zum Feiern auf den Zaun - dabei war der Kampf noch gar nicht beendet. Staszczak richtete sich auf und blickte ebenso fragend wie der Referee zu Kasseler, der dann realisierte, dass es weitergeht. Erneut brauchte Obodozie nur wenige Sekunden, um Staszczak erneut anzuklingeln und niederzuschlagen - dieses Mal jubelte er zu Recht. Er siegte durch technischen Knockout.

Mit Raul Lemberanskij stand im zweiten Kampf des Abends der erste Lokalmatador im Cage. Das 24-jährige Talent aus Frankfurt hatte alle seine neun bisherigen MMA-Kämpfe gewonnen. Gegen den Slowaken Roman Paulus setzte er vor allem auf Volumen. Viele kleine Treffer, viele schnelle Bewegungen, um den Schlägen des Slowaken aus dem Weg zu gehen. Das war das Erfolgsrezept, um in Runde eins die Punktrichter zu überzeugen. In der zweiten Runde setzte Lemberanskij auf seinen Fähigkeiten im Clinch um raubte seinem etwas größeren Gegner den Reichweitenvorteil. Der Frankfurter dominierte das Geschehen und landete vereinzelte Treffer, doch auch Paulus hatte einige gute Aktionen in dieser Runde. In der Runde beförderte Lemberanskij seinen Gegner zu Boden punktete ihn locker aus. Sieg für den Frankfurter nach drei souveränen Runden.

Diese zwei Frankfurter Kämpfer teilen wirklich alles
Im Weltergewicht bekam es der Düsseldorfer Tamerlan Dulatov mit Nikola Jankovic zu tun. Dulatov gilt als Schnellstarter und auch gegen den Kroaten ließ er nichts anbrennen. Jankovic stürmte auf ihn los und clinchte am Zaun. Dulatov ließ sich runterringen, setzte dann aber direkt einen Aufgabegriff an. Der Triangle Choke saß eng und der Kroate klopfte ab.
Im Anschluss forderte Dulatov den tschechischen Kämpfer Andrej Kalasnik heraus. Er wolle im Dezember in Dortmund kämpfen und einen weiteren Sieg einfahren.
Für Jaime Cordero sollte Robert Pukac ein echter Härtetest werden. Der Bremer hatte sich wohl vorgenommen, mit offenem Visier zu kämpfen. Und der Plan ging auf: Für jeden Schlag den Cordero kassierte, teilte er zwei aus. Dazu setzte er Legkicks an, die Pukac ordentlich durchschüttelten.
Cordero ging ein unglaubliches Tempo und trieb seinen Gegner vor sich her. Ein krachende Eins-Zwei-Kombination brach Pukac den Orbitalknochen unter dem Auge. Der "Prinz von Bratislava" ging zu Boden. Cordero, der "König des Nordens" jubelte.
Es folgt der Kampf zwischen Deniz Ilbay aus Köln und Hugo Vach aus Hannover.
