Tränen nach dem Buzzer!

Ninja Warrior: Thorben Hinkel über seinen Gefühlsausbruch in der Show

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23.10.2026 | 23:10 UhrEmotionen pur! Thorben Hinkel spricht im Buzzer danach über seinen Gefühlsausbruch nach dem Vorrunden-Buzzer bei Ninja Warrior. Außerdem: Wer ist der bessere Ninja - Thorben oder sein Bruder Bjarne, der auch antrat - wie läuft das Training mit dem eigenen Bruder und es geht um das Charity-Projekt Ninja Champions4Change (u. a. mit den früheren Staffel-Siegern Nicola Wulf und Max Görner).
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Der Ninja Sport ist oft emotional, aber Tränen nach dem Buzzer bei Torben Hinkel. Das waren auf jeden Fall die Bilder des Abends und schön anzusehen. Was hat diesen Gefühlsausbruch ausgelöst und wie läuft das Training mit einem Bruder, der einem sportlich quasi im Nacken sitzt? Das alles und mehr jetzt. Und damit herzlich willkommen zum Buzzer danach. Wir haben es gerade gesehen. Für mich bisher der Moment in der elften Staffel Ninja Warrior. Aber woher kamen diese plötzlichen Gefühle? Das kann uns niemand besser beantworten als der Mann, der für diesen Moment verantwortlich ist. Und das ist Tom Hinkel. Schön, dass du da bist, Tom. Hi, Daniel. Schön, dass ich da sein darf. Ja, und wir kommen direkt zu diesem Moment, der den Ninja Sport, wie ich finde, in seiner schönsten Ausprägung gezeigt hat. Was genau hat dazu geführt, dass du an der Stelle an den Buzzer so emotional wurdest? Ich bin ein recht spontaner Moment. Ich habe da gar nicht gedacht, dass das überhaupt passieren könnte oder dass das passieren wird. Und ich glaube, es ging darum, dass ich. Dass ich froh war, dass ich den Buzzer für meinen Bruder und mich noch geholt habe. Okay, weil dein Bruder ist ja auch mit gestartet. Hat sie ja leider nicht ganz so weit geschafft. Gut, das war auch sein erster Auftritt. Ist ja nicht schlimm. Das heißt, da ist dann wirklich noch mal alles hochgekommen, am Wasser sozusagen. Bei dir. Ja, voll. Also es war sein erster Auftritt und es war eigentlich schade, weil ich weiß, dass er auch mehr kann. Wir waren ja vorher noch ein paar Mal zusammen trainieren, bevor wir, bevor wir angetreten sind. Und so war es natürlich ein bisschen schade, dass er den Buzzer nicht bekommen hat Und irgendwie dann umso besser für mich, dass ich den Buzzer noch geholt habe oder für uns das Team noch geholt habe. Ja, und das war ein ziemlich interessanter Moment. Ich war auch ein bisschen überfordert davon, dass mir das passiert ist, sozusagen. Aber das sind Gefühle beim Sport. Und Gefühle lassen wir immer zu. Wir finden das toll und du hast im Vorfeld vor deinem Run gesagt, du möchtest, ich zitiere besser sein als in Staffel acht neun und zehn. Was hat uns deine Vorrunde gezeigt? Ist das der beste Torben Winkel, den wir bisher je gesehen haben? Ich würde sagen, er ist auf jeden Fall der Torben Hinkel in der besten Form, die er bis jetzt hatte, ihn in allen Aufzeichnungen von Ninja. Ich hatte dieses Jahr um einiges mehr Zeit, mich vorzubereiten. Habe viel näher an der Ninja Halle gelebt und habe einfach sehr viel auch in den USA trainiert gehabt und dementsprechend kann man da schon erwarten, dass da noch ein bisschen was kommt. Darüber sprechen wir auf jeden Fall gleich auch noch für den Speed Duell. Parkour hat jetzt nicht direkt gereicht. War das überhaupt das Ziel oder einfach durchkommen? Es war nicht das Ziel in Speed Duell Parkour zu kommen, aber ich dachte eigentlich auch, dass ich mit einer quasi normalen Leistung, so wie ich durch bin, reinkommen könnte. Jetzt ist Natürlich dreht es in meinem Kopf schon fürs nächste Jahr und das Ziel wird dann jetzt schon auch immer sein, in den Top vier zu landen. Ich will jedes Jahr besser sein als das Jahr davor. Und mittlerweile muss ich dafür auch in der Vorrunde in den Top vier sein. Das wäre dann so mein Anspruch. Das ist ja dann was für Staffel zwölfte Also haben wir doch schon für nächstes Jahr. Ist doch super. Noch mal zu deinem Bruder, zu seinem Rang. Er ist an den Dachwippen raus. Also mehr oder weniger Balancehindernis. Hast du das, bevor du gestartet bist, mitbekommen? Hast du mitbekommen, wie weit er gekommen ist? Ja, das habe ich in der Tat mitbekommen. Und es ist natürlich auch im Nachhinein sehr schade. Ich. Ich ich sehe ganz genau, was er gemacht hat. Und wir haben es mittlerweile auch besprochen. Und eigentlich war der Tenor es war nicht genug Druck auf der Gegenseite, sodass er abspringen konnte. Er hat halt ultra viel Fahrrad. Ich habe jetzt gesagt, vielleicht müssen wir ein bisschen Bein Explosivkraft machen, aber aber das kriegt man schon noch hin. Also das ist so eine kleine Verbesserung. Die. Die kriegt man raus. Ja. Hattest du das während deines Runs im Kopf? Also, manchmal ist es ja wirklich so, wenn Familienmitglieder vor allem gestartet sind, dann hat man die ganze Zeit das in der Birne, wie die performt haben. Und ich möchte vielleicht besser sein, oder? Ja, das tut mir jetzt leid. War da irgendwas bei dir im Kopf? Also ich glaube, so ein Gedanke von Ich möchte gerne besser sein war nicht im Kopf. Es war eher. In dem Moment wusste ich, es ist schade. Und dann hat aber jeder von uns sein eigenes Ziel. Also sein Ziel wäre auch gewesen zu buzzern. Mein Ziel ist zu buzzern und ich schaffe es, glaube ich, ziemlich gut. Jedes Jahr, wenn ich quasi antreten muss, dass ich für mich noch mal kurz runterfahre und mich einfach darauf konzentriere, was ich machen möchte. Und danach ist der Film auch wieder vorbei und ich kann mich wieder. Und ich glaube, so kam das auch in den Emotionen hoch. Ich war einfach für einen kurzen Moment vor mich selbst und danach war es irgendwie eine Erleichterung. Auch. Ja. Nehmen wir uns mal mit, wie danach die Fahrt zurück ins Hotel war. Was ist da passiert? Ihr habt wirklich, ja sehr unterschiedlich abgeschnitten. Was gab es da für Diskussionen? Ich. Ich habe, glaube ich, auch noch eine Aufnahme von von ihm und mir, wie wir rausgelaufen sind. Eigentlich war es nur war es nur von wegen man mega schade. Und dann haben wir direkt überlegt, angefangen zu überlegen, was man was hätte besser laufen sollen oder was schief gegangen ist und haben das glaube ich einfach nur besprochen und haben dann gesagt okay, fürs nächste Jahr müsste man das, das und das machen. Ich glaube, Visualisierung war dann eben ein Thema. Man müsste vorher beim Warm up sich das noch mal besser überlegen, dass man wirklich sicher ist, was er macht. Es hat sich herausgestellt, dass wir ein komplett fiktives Szenario besprochen haben, weil das, was passiert ist, bei ihm war, ganz anders. Aber eigentlich geht es bei uns beiden jeweils beim Sport immer nur darum, wie man es nächstes Mal besser machen kann. Und das war dann auch die Diskussion. Er war froh, dass ich weiter bin und und ich war natürlich. Es war ein bisschen traurig oder ein bisschen schade, aber wir haben uns beide gefreut, dass wir zusammen da sein durften. Ja, und das ist ja auch ein tolles Erlebnis. Wenn man das auch noch teilen kann. Umso besser, umso besser. Ihr trainiert ja auch nicht erst seit kurz vor der Sendung zusammen. Wie gleich oder unterschiedlich ist eure Art zu trainieren oder überhaupt euer Training? Also wir haben früher ganz viele verschiedene Sportarten zusammen gemacht und vor allem bei den Einzelsportarten ging es früher oder später einfach nicht so gut. Wir mussten als Kinder lernen zu verstehen oder zu akzeptieren, wenn der andere besser ist. Das heißt, da haben wir uns dann auch ab und zu mal gestritten. Und mittlerweile. Ist es schon so, dass ich dann so ein bisschen angefangen habe, viel für mich allein zu trainieren. Bjarne hat dann auch irgendwann angefangen und Und wir geben uns jetzt Tipps. Also hey, ich habe das und das gemacht, Das klappt mega gut, probier das vielleicht auch mal oder wie hast du eigentlich deine Kraft verbessert? Dann weiß der andere und Diana ist sehr analytisch. Und deswegen wende ich mich da sehr oft gerne an ihn. Wenn. Wenn ich irgendwelche Tipps brauche, wie man was bestimmtes verbessern kann, weil er da mit sehr viel Kopf immer dran geht. Aber ein bisschen Kompetitives muss halt auch drinstecken, oder? Ja klar, wenn wir dann zusammen in der Halle gehen oder was machen, dann kommt es auch immer darauf an, wer besser ist. Und wer ist der Beste. Kann man das sagen? Ja, im Ninja bin ich besser. Ja, okay. Aber dann gibt es noch das Fahrradfahren zum Beispiel. Und da zieht er mich mittlerweile ab. Wo? Im Fahrradfahren. Fahrradfahren, Ausdauertraining überhaupt? Da habe ich keine Chance, hinterher zu kommen. Okay, er kann sich jetzt auch gerade nicht wehren. Er muss es so hinnehmen, wie du es sagst. Ja, das stimmt sehr gut. Nein, das ist so abgesprochen. Er weiß schon Bescheid. Sehr gut. Kein böses Blut nach der Veröffentlichung. Sehr schön. Ich hoffe. Nicht. Nein. Wenn nicht, werden wir es auch mitbekommen. Da fragen wir das nächste Mal nach. Du hast auch haben wir gehört, eine sehr lange Agenda an Sportarten hinter dir. Also werde ich das jetzt aufzählen würde, dann müsste ich hier eine ganze Ecke ablesen. Einfach. Gibt es Sportarten, mit denen du so gar nichts anfangen kannst? Fußball. Fußball? Ja, das ist ganz schlimm. Also ich habe Fußball vielleicht mal hier und da mit meinen Kumpels gespielt, irgendwie gekickt oder sonst was. Ich war aber vielleicht eine Woche in einem Verein und habe sonst Fußball nie wieder wirklich angefasst. Also die Sportart, die eigentlich in Deutschland fast alle mal als Kind gemacht haben oder noch spielen oder oder gerne spielen, habe ich eigentlich nie gemacht. Und dafür habe ich alles mögliche andere probiert, ausprobiert und gespielt, wie du gerade gesagt hast. Ja, so Sachen wie Football, Rugby, Squash, also auch Dinge, die die meisten eigentlich in Deutschland vielleicht auch noch nicht gehört haben oder gespielt haben. Fußball machen ja auch genug anderen. Also auch einer meiner Lieblingssportarten. Das habe ich. Auch heute noch. Ja, Leute, das ist kein Sport ist. Und sie sagen Nein, das kann kein Sport sein. Und ich habe Lasertag im Verein gespielt und da spielt man sehr strategisch und ein Team gegen anderes. Und es hat immer sehr viel Spaß gemacht. Vor allem die, die das sagen, die haben das meistens noch nicht ausprobiert. Ich habe das auch einmal gemacht und das ging wirklich so 130 Minuten Session. Danach schwitzt du ja wie Wahnsinn. Also vorhin und im Training haben wir Knieschützer an, dann schleifst du quasi auf den Knien um die Ecke und musst irgendwie Leute raustragen. Und du hast immer so eine Person, mit der du sanft spielst und dann nach vorne pushen musst. Also es war immer super. Es war wirklich einer meiner Lieblingssportarten, muss ich sagen. Mega Daumen hoch dafür. Du bist auch noch Gründer, da möchte ich auch noch drüber sprechen von einem Charityprojekt. Das heißt Ninja Champions for Change. Erklär den Zuschauern, die das bisher noch nicht mitbekommen haben. Kurz mal, was das ist. Im Prinzip geht es darum, dass wir Spenden sammeln für Bildungsprojekte für Kinder in Nordostindien. Wir wollen dort vor Ort in einer der Schulen einen Ninja Parcours bauen. Weil für mich Sport was ist, was sich sehr positiv auf mein Leben ausgewirkt hat. Und ich glaube, das kann es für jeden. Und dementsprechend sollte es natürlich für die eine Schule noch dieses kleine Add on, dieses Benefit sein. Genau. Und wir werden jetzt eigentlich nach Indien gereist. Ich wollte gerade sagen, da gab es jetzt Probleme mit der Anreise bzw Einreise. Erzähl mal! Ja, da gab es Probleme mit der Einreise. Wir haben alle unsere Visa beantragt und sie wurden abgelehnt. Man kann nur spekulieren warum. Ganz offen gesagt, ich meine, wir machen das ganze mit auf Social Media und solche Social Media Projekte sehen immer schnell danach aus, als ob man sich irgendwie auf ein hohes Ross setzen möchte und einfach irgendwie zeigen möchte, was man alles Tolles macht. Und ich glaube auch, dass das das Problem war für. Für die Genehmigung von dem Visum. Okay, aber wir wissen es nicht. Und im Endeffekt möchten wir also das gesammelte Geld geht trotzdem in die Regionen und in unser Projekt und wir versuchen jetzt im März trotzdem noch mal hin zu reisen und haben jetzt einen neuen Termin. Aber müssen jetzt erstmal die Visa Situation klären, bevor wir da sagen Hey, wir gehen garantiert hin, weil den Fehler will ich nicht noch mal machen oder wollen wir nicht noch mal machen. Ich würde sagen okay, dann habt ihr jetzt fünf sechs Monate Zeit. Ich drücke fest die Daumen, dass es dann doch noch klappt und dass wir dann was sehen können. Ich bin sehr gespannt. Ja, ähm. Und letzte Frage von mir. Wir haben jetzt stelle ich am Ende allen. Es gibt jetzt zehn Jahre den Wintersport. Also 2016 hat mit der Sendung angefangen. So richtig groß geworden. Besser gesagt wie hat der Sport, würdest du sagen, dein Leben verändert? Oh ja. Eine große Frage. Ja. Also, ich glaube, der Sport überhaupt hat mein Leben mehr ins Positive gedreht. Und man muss sagen, dazu Ninja auch. Bevor ich Ninja überhaupt gemacht habe. Ich habe ja vorhin schon gesagt, ich habe damals die erste Staffel geschaut, habe damals zu meiner Mutter gesagt, dass ich da mal mitmachen möchte und ich war da. Wann war das? Wann war die erste Staffel? Vor 2016? Zehn Jahren? Da war ich 14 und habe gesagt, ich mache da mal mit. Damals war die die Application Line noch bei 18 Jahren und sie hat gesagt Ja, gut, dann mach doch einfach Sport und fange an, daraufhin zu trainieren, zu klettern, bouldern und mach da mal mit. Und das habe ich dann mit 16 wirklich durchgezogen, mich dann mit 18 erstmal beworben, mit 19 beworben. Mit 20 wurde ich dann erstmal angenommen und ich glaube, in dem Sinne hat es mein Leben so positiv beeinflusst, weil ich immer etwas hatte, worauf ich irgendwie hinarbeiten wollte und Spaß daran hatte und Sport für mich wirklich als positives Mittel bekommen habe, um auch alles andere im Leben irgendwie durch zu machen. Also wenn es mal stressige Phasen gab oder schlechte Phasen, war Sport immer so mein Rückzugsort und dementsprechend dann auch mittlerweile. Nun finde ich, ich liebe ja diese Schlussfrage, weil wir da eigentlich quasi immer mit irgendwas Positivem rausgehen. Ich finde das super. Deswegen vielen Dank dafür und vielen Dank auch an euch fürs Zuschauen. Das war es schon wieder für diese Woche und erstmal vor allem vielen Dank an dich, dass du dabei warst, Torben. Ich danke dir. Hat Spaß gemacht. Das fand ich auch. Und nächste Woche wird's bestimmt genauso Spaß machen nach der fünften Vorrunde. Da sehen wir uns wieder hier bei n tv. Sportbuzzer Danach und bis dahin wünsche ich euch allen eine schöne neue Woche. Wir sehen uns wieder. Ciao. Ciao.
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