Nach FTI-Pleite Insolvenzverwalter sucht nach Lösungen für aktuelle und künftige Pauschalreisen

Nach der Pleite des Reisekonzerns FTI arbeitet der Insolvenzverwalter an Lösungen für die aktuellen und künftigen Pauschalreisen des Veranstalters aus München. Oberste Priorität hätten die rund 60.000 Urlauber, die gerade in den Zielgebieten unterwegs seien, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Axel Bierbach am Mittwoch.
"Wir sind darum bemüht, dafür zu sorgen, dass die Reisenden ihren begonnenen Urlaub zu Ende führen und planmäßig und sicher nach Hause zurückreisen können." Der Prozess laufe bisher weitestgehend geordnet ab, unter anderem mit Ansprechpartnern vor Ort.
Reisen mit Start von Mittwoch bis Montag musste FTI absagen. Für danach beginnende Urlaube werde nach Alternativen gesucht, damit sie stattfinden können. "Wir loten mit Hochdruck sämtliche Möglichkeiten aus, um die gebuchten Reisen ab einem frühestmöglichen Zeitpunkt wie geplant von anderen Reiseanbietern durchzuführen zu lassen", sagte Bierbach. Dazu liefen Gespräche mit dem Ziel, eine Lösung ab 1. Juli spätestens zu finden.