Kurznachrichten Doping Olympia Skeleton IOC Russland Weltverband sperrt vier russische Skeleton-Piloten

Lausanne (dpa) - Der Internationale Bob- und Skeleton-Verband hat vier russische Skeleton-Piloten vorläufig gesperrt. Das gab die IBSF in Whistler bekannt. Sotschi-Olympiasieger Alexander Tretjakow, die Olympia-Dritte Jelena Nikitina sowie die bei den Winterspielen 2014 medaillenlos gebliebenen Maria Orlowa und Olga Potylyzina waren zuvor vom Internationalen Olympischen Komitee wegen Dopings lebenslang gesperrt worden. Tretjakow und Nikitina waren auch die Olympia-Medaillen von Sotschi aberkannt worden. Beide wollten eigentlich an diesem Wochenende beim Weltcup in Kanada starten.

Kurznachrichten Streiks Handel Internet Deutschland Wieder Streik bei Amazon - «Black-Friday»

Leipzig (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag «Black-Friday», an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12 000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. Der Streik solle bis zum Ende der morgigen Spätschicht dauern.

Kurznachrichten Regierung Geschichte Personen Kuba Erster Todestag: Kubaner gedenken Fidel Castro

Havanna (dpa) - Am ersten Todestag von Fidel Castro wollen die Kubaner des Revolutionsführers gedenken. Die kommunistische Jugend lädt für morgen zu einer Gedenkfeier vor der Universität von Havanna ein. Die kubanische Regierung will den Personenkult um Castro nicht weiter schüren. So wurden auch keine Monumente für den Rebellen, Revolutionsführer und Ex-Präsidenten errichtet oder Straßen und Plätze nach ihm benannt. Castro war am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte das Land 47 Jahre regiert und sich 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen.

Kurznachrichten Migration Flüchtlinge Australien Papua-Neuguinea Australisches Flüchtlingslager auf Manus vollständig geräumt

Manus (dpa) - Das umstrittene australische Flüchtlingslager auf der Insel Manus ist komplett geräumt worden. Die in dem Camp verbliebenen 328 Flüchtlinge seien alle in andere Lager gebracht worden, sagten die Behörden Papua-Neuguineas und Australiens Einwanderungsminister Peter Dutton nach Angaben australischer Medien. Die Insel gehört zu Papua-Neuguinea. Nach Darstellung der Flüchtlinge gingen die Einsatzkräfte bei der Räumunggewaltsam vor. Ein Video in sozialen Medien zeigt Polizisten, die mit Metallstangen auf Menschen einschlagen. Die Polizei bestritt die Vorwürfe.

Kurznachrichten Agrar Natur Wissenschaft International Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten

Addis Abeba (dpa) - Eine eingeschleppte Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation in Addis Abeba. In den Ländern südlich der Sahara könnte die Situation in den nächsten Erntezeiten schlimmer werden, befürchtet werden Ernteverluste in Milliardenhöhe. Der Schädling wurde erstmals Anfang 2016 in Nigeria festgestellt. Die aus Amerika eingeschleppte Raupe stürzt vor allem auf Mais.

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